Wohnungsmarkt: Handel mit großen Beständen weiter rückläufig

Der Handel mit Mietshäusern ab 800 Wohnungen ist 2016 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen, wie eine Auswertung der Datenbank Wohnungstransaktionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) zeigt. Der Wert sank auf unter 100.000, während in den drei Jahren zuvor jeweils mehr als 300.000 Wohnungen verkauft worden waren. Grund sei das mangelnde Angebot an großen Beständen, so BBSR-Direktor Harald Herrmann.

Quelle: Haufe.de

Verschärfung der EnEV: Mindestwerte nicht mehr einzuhalten

Bei einer weiteren Verschärfung der EnEV 2016 – etwa auf einen mit dem KfW-Standard 55 Standard vergleichbaren Effizienzhausstandard – ist die Wärmeversorgung bei Wirtschaftsimmobilien nicht mehr mit allen Energieträgern möglich und stellt unverhältnismäßig hohe Anforderungen an die thermische Qualität der Gebäudehülle. Zu diesem Schluss kommt das „Gutachten zur Verschärfung der EnEV und Zusammenlegung EnEV / EEWärmeG für Wirtschaftsimmobilien“. Dieses hatte die Task Force Energie des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. bei Univ. Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, CEO der EGS-plan Ingenieurgesellschaft, Stuttgart und Direktor des IGS, TU-Braunschweig, in Auftrag gegeben. „Hierdurch bestätigen sich die ersten Erkenntnisse des Zwischenberichts von September letzten Jahres“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Die Prinzipien von Technologieoffenheit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität werden durch weitere Verschärfungen der Effizienzstandards verletzt. Wir müssen und können die Klimaschutzziele mit effizienteren Methoden erreichen.“

Quelle: DEAL-Magazin

Wohnimmobilienpreise entkoppeln sich von Fundamentaldaten

Wohnimmobilien in Deutschland sind im Schnitt 10% zu teuer. Das ergeben Berechnungen der Commerzbank. Da kein Ende der Niedrigzinspolitik in Sicht ist, dürfte es mit Preisübertreibungen weitergehen, heißt es. Damit steigt die Gefahr, dass es zu „beträchtlichen Übertreibungen“ kommt, deren Korrektur die deutsche Wirtschaft „massiv belasten“ würde.

Quelle: Immobilien-Zeitung.de

Mietpreisanstiege bei Industrie- und Logistikimmobilien

Auf dem Markt für Industrie- und Logistikflächen in Berlin sind die Mietpreise deutlich gestiegen. „Die Flächennachfrage ist höher als das Angebot, so dass für kleinere Flächen in gefragten zentralen Lagen mittlerweile bis zu 9,00 EUR/m² verlangt werden. 2015 waren es noch 7,50 EUR/m²“, berichtet Sebastian König, Bereichsleiter Industrie bei Engel & Völkers Commercial Berlin.

Mit einem Flächenumsatz von rund 402.000 m² im Jahr 2016, liegt das Ergebnis unter dem Vorjahreswert (2015: 470.000). „Der niedrigere Wert ist damit zu erklären, dass sich die Fertigstellung einiger großvolumiger Projekte verzögert hat und diese nun erst 2017 auf den Markt kommen“, erläutert der Immobilienexperte. Trotz dieser fehlenden Abschlüsse liegt das Ergebnis immer noch über dem 5-Jahres-Durchschnitt von 388.000 m².

Quelle: DEAL-Magazine

Grundbucheintragung einer Grunddienstbarkeit

Die Eintragung einer Grunddienstbarkeit, wie z. B. ein Geh- und Fahrtrecht, kann in der Weise vereinbart werden, dass diese nur befristet bestehen oder bei Eintritt einer bestimmten Bedingung erlöschen soll. Wird eine solche Befristung oder Bedingung vereinbart, so muss sie auch zusammen mit der Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen werden. Fehlt die Eintragung der Befristung oder Bedingung, so führt dies allerdings nicht zu deren Wegfall. Die Grunddienstbarkeit entsteht trotzdem bedingt oder befristet. Entgegen der Einigung weist das Grundbuch dann aber ein unbedingtes bzw. unbefristetes Recht aus. Das Grundbuch ist daher unrichtig.

Ist das Grundbuch unrichtig, kann ein Antrag auf Grundbuchberichtigung gestellt werden. Voraussetzung für die Berichtigung ist, dass entweder der Betroffene die Grundbuchberichtigung bewilligt, oder der Antragsteller die Unrichtigkeit des Grundbuches nachweist. An diesen Unrichtigkeitsnachweis werden strenge Anforderungen gestellt. In der Regel ist die Unrichtigkeit mittels öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunden nachzuweisen.

Immobilie schenken: Worauf Eigentümer achten müssen

Wer Kindern oder Enkelkindern eine Immobilie überlassen möchte, steht oft vor der Frage: Schenken oder Erben? Schenken vermeidet oftmals nicht nur Uneinigkeiten der Hinterbliebenen, sondern erweist sich als die finanziell klügere Variante. Denn Schenken beugt, im Gegensatz zum Erben, in vielen Fällen vermeidbare Steuerzahlungen vor.

Quelle: DEAL

F+B-Wohn-Index: Zinshauspreise auf Mietentwicklungsniveau

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind vom vierten Quartal 2015 aufs vierte Quartal 2016 um jeweils mehr als 6% gestiegen. Käufer von Mehrfamilienhäusern scheinen die Mietentwicklung im Blick zu haben: Die Steigerung der inserierten Preise für Zinshäuser fiel moderat aus und lag damit nahe des jeweils für Neuvertrags- und Bestandsmieten ermittelten Plus. Das meldet das Forschungs- und Beratungsunternehmen F+B.

 

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de

Kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes eines Altbaus bei vollständiger Beseitigung von Gebäuderissen

Treten aufgrund von Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück an einem Altbau in exponierter Lage Risse auf, so besteht dann kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes, wenn die Schadens­beseitigungs­kosten lediglich 1,42 % des Grundstückswerts ausmachen und die Risse vollständig beseitigt werden können. In diesem Fall verringert sich nicht die Verwertbarkeit des Grundstücks. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg hervor.

Quelle: http://www.kostenlose-urteile.de

Mietpreisbremse weitgehend wirkungslos

Die Kommunen halten die 2015 eingeführte Mietpreisbremse für weitgehend wirkungslos. Die Maßnahme habe mit der Einführung einer Obergrenze für Neuvermietungen nicht die erhoffte Breitenwirkung erzielt.

Die Mietpreisbremse schreibt vor, dass die Miete in Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten bei Neuvermietungen die «ortsübliche Vergleichsmiete» um nicht mehr als zehn Prozent übersteigen soll.

Quelle: Stern

Mietspiegel 2017: Stärkster Mietanstieg in Dresden seit zehn Jahren

Die mittlere ortsübliche Vergleichsmiete ist in Dresden seit 2015 von 5,70 Euro auf 6,09 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Diese Erhöhung  ist der höchste Anstieg innerhalb der letzten zehn Jahre.

Der Mietspiegel 2017 tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Er gilt bis zum 31. Dezember 2018. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten qualifizierten Mietspiegel.

Quelle: DNN (09.12.2016)

Link zu Mietspiegel Dresden und seit 2017 gibt es auch den

Mitspiegel Dresden online

 

Barrierefreies Wohnen: Für Senioren sind andere Kriterien wichtig

Bei der Wohnungssuche spielt die Barrierefreiheit für Senioren eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle TAG-Studie, die sich mit der Thematik „altersfreundliche Konzepte zum selbstbestimmten Wohnen“ befasst hat.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass lediglich 10 Prozent der Befragten Wert auf eine altersgerechte Wohnung legen. Zwar wird Barrierefreiheit aufgrund der demographischen Entwicklungen immer wichtiger, dennoch sind es laut Studie andere Themen, die ältere Menschen in ihrer Entscheidung beeinflussen. So sind gute Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote sowie ein Balkon oder Terrasse viel wesentlichere Faktoren für die Entscheidungsfindung.

Quelle: Xing Immo Newsfeed

Neue Baugebietskategorie: Urbane Gebiete

In den neuen Urbanen Gebieten darf im Gegensatz zu den herkömmlichen Mischgebieten der Wohnanteil überwiegen. Gleichzeitig ist eine dichtere Bebauung möglich: 80% der Grundstücke dürfen überbaut werden. Die zulässige GFZ ist auf 3 erhöht worden. Erhöht wurden auch die Immissionsrichtwerte für Lärm. Daher wurde auch eine Änderung der TA Lärm und die Sportanlagenlärmschutzverordnung beschlossen.

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de

Jeder dritte Rentner findet sein Eigenheim zu groß

Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie für zu groß. Senioren mit Eigentum verfügen über durchschnittlich 60 Quadratmeter Wohnfläche pro Person. Das sind 50 Prozent mehr als Erwerbstätige, die mit 40 Quadratmetern auskommen müssen. Umziehen ist für Rentner aber keine Alternative. Nur 9 Prozent haben sich überhaupt schon mal mit diesem Thema beschäftigt.

Quelle: Xing Pfefferminzia

Immobilie: Sichere Bank in stürmischen Zeiten

Die selbst genutzte Immobilie ist in finanziell stürmischen Zeiten nach wie vor eine sichere Anlage – auch als Teil der privaten Altersvorsorge. Voraussetzung für ein sorgen- und mietfreies Leben in der eigenen Wohnung im Alter ist allerdings, dass die Immobilie professionell und wertorientiert verwaltet wird. Anlässlich des Weltspartages erläutert der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV), worauf Eigentümer achten sollten, damit die Eigentumswohnung auch im Alter eine „sichere Bank“ ist.

Quelle: DEAL Magazine

Grundstücksrecht: Für Aufklärungspflicht muss Feuchtigkeit im Gebäude bekannt sein

Der Verkäufer eines Einfamilienhauses muss ungefragt nur über ihm bekannte Feuchtigkeitsprobleme aufklären. Grundsätzlich besteht eine Aufklärungspflicht des Verkäufers eines Hausgrundstückes über besonders wichtige Aspekte des Kaufgegenstandes (z.B. erhebliche Probleme mit Feuchtigkeit im Keller). Allerdings muss dem Verkäufer bekannt sein, dass diese tatsächlich bestehen. Selbst wenn die durchgeführten Abdichtungsmaßnahmen nach einem Wassereinbruch im Keller erwiesenermaßen nicht den Anforderungen an eine fachgerechte Problemlösung genügen, heißt dies nicht, dass der Verkäufer in jedem Fall ein späteres Eindringen von Wasser hätte bemerken und auf die mangelhafte Abdichtung hätte zurückführen müssen. Kommt es zwischen Abdichtung und Verkauf des Hauses über ein Jahrzehnt nicht zu eindeutig auf die mangelhafte Abdichtung zurückzuführenden Wasserspuren im Gebäude, kann dem Verkäufer kein Vorwurf daraus gemacht werden, eine Feuchtigkeitsproblematik über die bestehenden Spuren hinaus nicht angesprochen zu haben.

OLG Brandenburg, Urteil vom 07.09.2016, 4 U 171/10, BeckRS 2016,17523

Quelle: Bethge-Legal