Immobilie schenken: Worauf Eigentümer achten müssen

Wer Kindern oder Enkelkindern eine Immobilie überlassen möchte, steht oft vor der Frage: Schenken oder Erben? Schenken vermeidet oftmals nicht nur Uneinigkeiten der Hinterbliebenen, sondern erweist sich als die finanziell klügere Variante. Denn Schenken beugt, im Gegensatz zum Erben, in vielen Fällen vermeidbare Steuerzahlungen vor.

Quelle: DEAL

F+B-Wohn-Index: Zinshauspreise auf Mietentwicklungsniveau

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind vom vierten Quartal 2015 aufs vierte Quartal 2016 um jeweils mehr als 6% gestiegen. Käufer von Mehrfamilienhäusern scheinen die Mietentwicklung im Blick zu haben: Die Steigerung der inserierten Preise für Zinshäuser fiel moderat aus und lag damit nahe des jeweils für Neuvertrags- und Bestandsmieten ermittelten Plus. Das meldet das Forschungs- und Beratungsunternehmen F+B.

 

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de

Kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes eines Altbaus bei vollständiger Beseitigung von Gebäuderissen

Treten aufgrund von Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück an einem Altbau in exponierter Lage Risse auf, so besteht dann kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes, wenn die Schadens­beseitigungs­kosten lediglich 1,42 % des Grundstückswerts ausmachen und die Risse vollständig beseitigt werden können. In diesem Fall verringert sich nicht die Verwertbarkeit des Grundstücks. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg hervor.

Quelle: http://www.kostenlose-urteile.de

Mietpreisbremse weitgehend wirkungslos

Die Kommunen halten die 2015 eingeführte Mietpreisbremse für weitgehend wirkungslos. Die Maßnahme habe mit der Einführung einer Obergrenze für Neuvermietungen nicht die erhoffte Breitenwirkung erzielt.

Die Mietpreisbremse schreibt vor, dass die Miete in Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten bei Neuvermietungen die «ortsübliche Vergleichsmiete» um nicht mehr als zehn Prozent übersteigen soll.

Quelle: Stern

Mietspiegel 2017: Stärkster Mietanstieg in Dresden seit zehn Jahren

Die mittlere ortsübliche Vergleichsmiete ist in Dresden seit 2015 von 5,70 Euro auf 6,09 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Diese Erhöhung  ist der höchste Anstieg innerhalb der letzten zehn Jahre.

Der Mietspiegel 2017 tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Er gilt bis zum 31. Dezember 2018. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten qualifizierten Mietspiegel.

Quelle: DNN (09.12.2016)

Link zu Mietspiegel Dresden und seit 2017 gibt es auch den

Mitspiegel Dresden online

 

Barrierefreies Wohnen: Für Senioren sind andere Kriterien wichtig

Bei der Wohnungssuche spielt die Barrierefreiheit für Senioren eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle TAG-Studie, die sich mit der Thematik „altersfreundliche Konzepte zum selbstbestimmten Wohnen“ befasst hat.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass lediglich 10 Prozent der Befragten Wert auf eine altersgerechte Wohnung legen. Zwar wird Barrierefreiheit aufgrund der demographischen Entwicklungen immer wichtiger, dennoch sind es laut Studie andere Themen, die ältere Menschen in ihrer Entscheidung beeinflussen. So sind gute Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote sowie ein Balkon oder Terrasse viel wesentlichere Faktoren für die Entscheidungsfindung.

Quelle: Xing Immo Newsfeed

Neue Baugebietskategorie: Urbane Gebiete

In den neuen Urbanen Gebieten darf im Gegensatz zu den herkömmlichen Mischgebieten der Wohnanteil überwiegen. Gleichzeitig ist eine dichtere Bebauung möglich: 80% der Grundstücke dürfen überbaut werden. Die zulässige GFZ ist auf 3 erhöht worden. Erhöht wurden auch die Immissionsrichtwerte für Lärm. Daher wurde auch eine Änderung der TA Lärm und die Sportanlagenlärmschutzverordnung beschlossen.

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de

Jeder dritte Rentner findet sein Eigenheim zu groß

Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie für zu groß. Senioren mit Eigentum verfügen über durchschnittlich 60 Quadratmeter Wohnfläche pro Person. Das sind 50 Prozent mehr als Erwerbstätige, die mit 40 Quadratmetern auskommen müssen. Umziehen ist für Rentner aber keine Alternative. Nur 9 Prozent haben sich überhaupt schon mal mit diesem Thema beschäftigt.

Quelle: Xing Pfefferminzia

Immobilie: Sichere Bank in stürmischen Zeiten

Die selbst genutzte Immobilie ist in finanziell stürmischen Zeiten nach wie vor eine sichere Anlage – auch als Teil der privaten Altersvorsorge. Voraussetzung für ein sorgen- und mietfreies Leben in der eigenen Wohnung im Alter ist allerdings, dass die Immobilie professionell und wertorientiert verwaltet wird. Anlässlich des Weltspartages erläutert der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV), worauf Eigentümer achten sollten, damit die Eigentumswohnung auch im Alter eine „sichere Bank“ ist.

Quelle: DEAL Magazine

Grundstücksrecht: Für Aufklärungspflicht muss Feuchtigkeit im Gebäude bekannt sein

Der Verkäufer eines Einfamilienhauses muss ungefragt nur über ihm bekannte Feuchtigkeitsprobleme aufklären. Grundsätzlich besteht eine Aufklärungspflicht des Verkäufers eines Hausgrundstückes über besonders wichtige Aspekte des Kaufgegenstandes (z.B. erhebliche Probleme mit Feuchtigkeit im Keller). Allerdings muss dem Verkäufer bekannt sein, dass diese tatsächlich bestehen. Selbst wenn die durchgeführten Abdichtungsmaßnahmen nach einem Wassereinbruch im Keller erwiesenermaßen nicht den Anforderungen an eine fachgerechte Problemlösung genügen, heißt dies nicht, dass der Verkäufer in jedem Fall ein späteres Eindringen von Wasser hätte bemerken und auf die mangelhafte Abdichtung hätte zurückführen müssen. Kommt es zwischen Abdichtung und Verkauf des Hauses über ein Jahrzehnt nicht zu eindeutig auf die mangelhafte Abdichtung zurückzuführenden Wasserspuren im Gebäude, kann dem Verkäufer kein Vorwurf daraus gemacht werden, eine Feuchtigkeitsproblematik über die bestehenden Spuren hinaus nicht angesprochen zu haben.

OLG Brandenburg, Urteil vom 07.09.2016, 4 U 171/10, BeckRS 2016,17523

Quelle: Bethge-Legal