Grünes Licht für Ferienwohnungen in Wohngebieten

Erleichterung für das Ferienhaussegment: Die Änderung der Baunutzungsverordnung vom letzten Donnerstag bedeutet für viele Ferienwohnungsvermieter die nötige Rechtssicherheit. Ferienwohnungen werden demnach mit nicht störenden Gewerbe- und kleinen Beherbergungsbetrieben gleichgesetzt. Damit sind sie in allgemeinen Wohngebieten grundsätzlich zulässig. In reinen Wohngebieten wird jedoch unnötig reguliert, wie der Deutsche Ferienhausverband e. V. kritisiert.

Quelle: DEAL-Magazin

Sächsische Wohnungswirtschaft plant 2017 hohe Investitionen

Die Mitgliedsunternehmen des vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. wollen 2017 knapp 410 Millionen Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung investieren. Das hat der Verband bekanntgegeben. Es handelt sich um das höchste Investitionsniveau seit 15 Jahren.

Quelle: Haufe.de

 

Deutsche B-Städte: Stärkere Mietentwicklung als in Top-7-Metropolen

Die durchschnittlichen Angebotsmieten in den 14 B-Städten (dazu zählen auch Dresden und Leipzig) sind in der zweiten Jahreshälfte 2016 um 1,8 Prozent auf 8,42 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

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In Essen, Mainz und Dresden hingegen sind die Mieten in der zweiten Jahreshälfte 2016 gefallen. In Essen fielen die Büromieten im Schnitt um 1,6 Prozent auf 8,17 Euro, in Mainz um 0,8 Prozent auf 9,57 Euro pro Quadratmeter. Dresden bildet mit 6,85 Euro pro Quadratmeter das Schlusslicht der untersuchten Standorte. In fast allen Segmenten haben die Dresdner Büromieten nachgegeben, im Mittel um 1,1 Prozent.

Quelle: DEAL-Magazin

Wohnungseigentumsrecht: Alleinige Nutzung führt zur Kostentragung

Werden einem Wohnungseigentümer gemäß der Gemeinschaftsordnung die Instandhaltungs- und Instandsetzungspflichten übertragen, so hat er im Zweifel auch die entsprechenden Kosten zu tragen. Dies gilt auch, wenn es um Flächen geht, an denen dem Eigentümer ein Sondernutzungsrecht zusteht, also Flächen, die eigentlich zum Gemeinschaftseigentum gehören. Weiter gilt dies nicht nur für die ursprünglich vereinbarten Flächen, sondern auch für Flächen, die im Laufe der Zeit hinzukommen. Der BGH hat klargestellt, dass die Eigentümerversammlung auch die Folgekosten einer baulichen Gestaltung dem Einzelnen auferlegen darf und der betroffene Eigentümer keine Kostenerstattung für von ihm angestoßene Veränderungen von der Gemeinschaft einfordern kann.

Kommentar

Hintergrund dieser Kostenverteilung ist, dass derjenige, der Flächen allein nutzen, verändern und auch andere von der Nutzung ausschließen darf, auch die Kosten vollständig tragen soll.

Quelle: bethge-legal.de

Wohnungsmarkt: Handel mit großen Beständen weiter rückläufig

Der Handel mit Mietshäusern ab 800 Wohnungen ist 2016 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen, wie eine Auswertung der Datenbank Wohnungstransaktionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) zeigt. Der Wert sank auf unter 100.000, während in den drei Jahren zuvor jeweils mehr als 300.000 Wohnungen verkauft worden waren. Grund sei das mangelnde Angebot an großen Beständen, so BBSR-Direktor Harald Herrmann.

Quelle: Haufe.de

Verschärfung der EnEV: Mindestwerte nicht mehr einzuhalten

Bei einer weiteren Verschärfung der EnEV 2016 – etwa auf einen mit dem KfW-Standard 55 Standard vergleichbaren Effizienzhausstandard – ist die Wärmeversorgung bei Wirtschaftsimmobilien nicht mehr mit allen Energieträgern möglich und stellt unverhältnismäßig hohe Anforderungen an die thermische Qualität der Gebäudehülle. Zu diesem Schluss kommt das „Gutachten zur Verschärfung der EnEV und Zusammenlegung EnEV / EEWärmeG für Wirtschaftsimmobilien“. Dieses hatte die Task Force Energie des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. bei Univ. Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, CEO der EGS-plan Ingenieurgesellschaft, Stuttgart und Direktor des IGS, TU-Braunschweig, in Auftrag gegeben. „Hierdurch bestätigen sich die ersten Erkenntnisse des Zwischenberichts von September letzten Jahres“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Die Prinzipien von Technologieoffenheit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität werden durch weitere Verschärfungen der Effizienzstandards verletzt. Wir müssen und können die Klimaschutzziele mit effizienteren Methoden erreichen.“

Quelle: DEAL-Magazin

Wohnimmobilienpreise entkoppeln sich von Fundamentaldaten

Wohnimmobilien in Deutschland sind im Schnitt 10% zu teuer. Das ergeben Berechnungen der Commerzbank. Da kein Ende der Niedrigzinspolitik in Sicht ist, dürfte es mit Preisübertreibungen weitergehen, heißt es. Damit steigt die Gefahr, dass es zu „beträchtlichen Übertreibungen“ kommt, deren Korrektur die deutsche Wirtschaft „massiv belasten“ würde.

Quelle: Immobilien-Zeitung.de

Mietpreisanstiege bei Industrie- und Logistikimmobilien

Auf dem Markt für Industrie- und Logistikflächen in Berlin sind die Mietpreise deutlich gestiegen. „Die Flächennachfrage ist höher als das Angebot, so dass für kleinere Flächen in gefragten zentralen Lagen mittlerweile bis zu 9,00 EUR/m² verlangt werden. 2015 waren es noch 7,50 EUR/m²“, berichtet Sebastian König, Bereichsleiter Industrie bei Engel & Völkers Commercial Berlin.

Mit einem Flächenumsatz von rund 402.000 m² im Jahr 2016, liegt das Ergebnis unter dem Vorjahreswert (2015: 470.000). „Der niedrigere Wert ist damit zu erklären, dass sich die Fertigstellung einiger großvolumiger Projekte verzögert hat und diese nun erst 2017 auf den Markt kommen“, erläutert der Immobilienexperte. Trotz dieser fehlenden Abschlüsse liegt das Ergebnis immer noch über dem 5-Jahres-Durchschnitt von 388.000 m².

Quelle: DEAL-Magazine

Grundbucheintragung einer Grunddienstbarkeit

Die Eintragung einer Grunddienstbarkeit, wie z. B. ein Geh- und Fahrtrecht, kann in der Weise vereinbart werden, dass diese nur befristet bestehen oder bei Eintritt einer bestimmten Bedingung erlöschen soll. Wird eine solche Befristung oder Bedingung vereinbart, so muss sie auch zusammen mit der Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen werden. Fehlt die Eintragung der Befristung oder Bedingung, so führt dies allerdings nicht zu deren Wegfall. Die Grunddienstbarkeit entsteht trotzdem bedingt oder befristet. Entgegen der Einigung weist das Grundbuch dann aber ein unbedingtes bzw. unbefristetes Recht aus. Das Grundbuch ist daher unrichtig.

Ist das Grundbuch unrichtig, kann ein Antrag auf Grundbuchberichtigung gestellt werden. Voraussetzung für die Berichtigung ist, dass entweder der Betroffene die Grundbuchberichtigung bewilligt, oder der Antragsteller die Unrichtigkeit des Grundbuches nachweist. An diesen Unrichtigkeitsnachweis werden strenge Anforderungen gestellt. In der Regel ist die Unrichtigkeit mittels öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunden nachzuweisen.

Immobilie schenken: Worauf Eigentümer achten müssen

Wer Kindern oder Enkelkindern eine Immobilie überlassen möchte, steht oft vor der Frage: Schenken oder Erben? Schenken vermeidet oftmals nicht nur Uneinigkeiten der Hinterbliebenen, sondern erweist sich als die finanziell klügere Variante. Denn Schenken beugt, im Gegensatz zum Erben, in vielen Fällen vermeidbare Steuerzahlungen vor.

Quelle: DEAL

F+B-Wohn-Index: Zinshauspreise auf Mietentwicklungsniveau

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind vom vierten Quartal 2015 aufs vierte Quartal 2016 um jeweils mehr als 6% gestiegen. Käufer von Mehrfamilienhäusern scheinen die Mietentwicklung im Blick zu haben: Die Steigerung der inserierten Preise für Zinshäuser fiel moderat aus und lag damit nahe des jeweils für Neuvertrags- und Bestandsmieten ermittelten Plus. Das meldet das Forschungs- und Beratungsunternehmen F+B.

 

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de

Kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes eines Altbaus bei vollständiger Beseitigung von Gebäuderissen

Treten aufgrund von Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück an einem Altbau in exponierter Lage Risse auf, so besteht dann kein Anspruch auf Ersatz des merkantilen Minderwertes, wenn die Schadens­beseitigungs­kosten lediglich 1,42 % des Grundstückswerts ausmachen und die Risse vollständig beseitigt werden können. In diesem Fall verringert sich nicht die Verwertbarkeit des Grundstücks. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg hervor.

Quelle: http://www.kostenlose-urteile.de

Mietpreisbremse weitgehend wirkungslos

Die Kommunen halten die 2015 eingeführte Mietpreisbremse für weitgehend wirkungslos. Die Maßnahme habe mit der Einführung einer Obergrenze für Neuvermietungen nicht die erhoffte Breitenwirkung erzielt.

Die Mietpreisbremse schreibt vor, dass die Miete in Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten bei Neuvermietungen die «ortsübliche Vergleichsmiete» um nicht mehr als zehn Prozent übersteigen soll.

Quelle: Stern