Steigende Immobilienpreise: Wie sie sich auf die Finanzierung auswirken

Langweilige Preisentwicklung? Wohl nur für die, die kein Interesse an Wohneigentum haben. Alle anderen betrachten die weiterhin steigenden Preise für alle Immobilienarten in den nördlichen und östlichen Metropolregionen Deutschlands wohl mindestens mit gemischten Gefühlen. Und ein Ende der Steigerung ist nicht in Sicht.

Steigende Preise bleiben für Hamburger Immobilien normal. Verglichen mit den ersten Monaten des Jahres kosten Wohnungen 2,43 Prozent mehr, Häuser 1,27 Prozent. Das ungebremste Interesse an Wohneigentum hat auch Auswirkungen auf die Finanzierung. „Bei fast jeder Anfrage gibt es mittlerweile Besonderheiten“, so Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg. „Entweder findet ein Bieterverfahren statt, bei dem das Budget schon vorher genau ermittelt werden muss, oder die Interessenten brauchen die Darlehenszusage innerhalb von ein paar Tagen. Zurzeit sind auch lange Zinsbindungen von bis zu 20 Jahren nachgefragt oder die Erhöhung des Eigenkapitalanteils durch Ausgliederung von KfW-Mitteln über eine Förderbank.“

Ob sich das Baukindergeld auf die Immobilienpreise in der Hansestadt auswirkt, lässt sich laut Frank Lösche noch nicht absehen, erst ab August ist die Beantragung möglich. Er gibt Familien, die dieses Jahr eine Immobilie kaufen oder bauen wollen – oder das bereits getan haben –, aber schon jetzt einen Tipp: „Das Baukindergeld lässt sich hervorragend in einen Bausparvertrag anlegen, der nach Ablauf der Förderzeit das Zinsänderungsrisiko abfängt“, rät Lösche.

Dresden: Besonders Hauspreise ziehen an

Die sächsische Metropolregion macht in Sachen Preisentwicklung keine Ausnahme – auch hier werden Immobilien höher gehandelt als zuvor. Im Vergleich zum Vorquartal verstärkt sich die Dynamik: Die Steigerung um fast fünf Prozent bei Wohnungen und fast drei Prozent bei Häusern ist größer als in den drei bzw. vier Quartalen zuvor.

Die Preisspannen ändern sich bei beiden Immobilienarten kaum. Dafür aber der Medianpreis: Im Mittel geben Käufer 2.369 €/qm für die neue Wohnung aus – über 70 Euro mehr als im ersten Quartal. Für Häuser werden durchschnittlich sogar über 110 Euro mehr gezahlt als Anfang des Jahres: 2.287 €/qm.

 

Quelle: DEAL-Magazin.de

 

Neue Studie Immobilienmarkt Ostdeutsche Bundesländer und Berlin

In vielen ostdeutschen Großstädten entwickeln sich die Immobilienmärkte dynamisch. Insbesondere Leipzig, Dresden und Potsdam verzeichnen spürbare Wachstumsraten. Auch Rostock und Erfurt befinden sich im Aufwind. Im Vergleich zu westdeutschen Oberzentren ist das Mietniveau zwar meistens geringer. Gleichwohl ist in Ostdeutschland ein Aufwärtstrend zu beobachten, der Investoren ein zunehmendes Potenzial für Immobilieninvestitionen bietet. Herausragend entwickelt sich der Immobilienmarkt in Berlin. Für das Gesamtjahr 2018 wird erwartet, dass das Mietniveau im Durchschnitt der ostdeutschen Großstädte weiter ansteigt. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen DG HYP-Studie „Immobilienmarkt Ostdeutsche Bundesländer und Berlin 2018“. Der Bericht analysiert die Entwicklung in den fünf ostdeutschen Bundesländern, der Hauptstadt Berlin sowie den Großstädten Chemnitz, Dresden, Erfurt, Halle, Leipzig, Magdeburg, Potsdam, Rostock und Schwerin als jeweils bedeutendes Oberzentrum der Region.

Mark Meissner, Leiter des Immobilienzentrums Berlin der DG HYP, erläutert: „Die ostdeutschen Großstädte verzeichnen seit geraumer Zeit wieder einen teilweise beachtlichen Zuzug. Dieser Bevölkerungsanstieg, die gute wirtschaftliche Entwicklung und der zunehmende Tourismus beleben die ostdeutschen Immobilienmärkte. Insbesondere Dresden, Erfurt, Leipzig und Potsdam im Speckgürtel von Berlin bieten auch weiterhin gute Aussichten und damit vielversprechende Anlageperspektiven für Investoren.“

Bürospitzenmieten setzen ihren Aufwärtstrend fort

Die gesamtwirtschaftliche positive Entwicklung in Deutschland und die damit verbundene kontinuierlich steigende Zahl der Erwerbstätigen wirken sich auch in Ostdeutschland positiv auf die Büromärkte aus. Nach dem Tief bei der Bürobeschäftigung im Jahr 2005 zog die Flächennachfrage in der Zwischenzeit wieder an. Diese wurde zunächst überwiegend aus Leeständen bedient, die durch die Überkapazität in den 1990er Jahren entstanden sind. In Dresden und Leipzig konnte der damals enorm hohe Flächenleerstand spürbar auf heute etwa 8 Prozent abgebaut werden. In Potsdam und der Hauptstadt Berlin sind mittlerweile kaum noch freie Büroflächen verfügbar. Die dortige Leerstandsquote liegt nur noch bei etwa 2 Prozent.

Die hohe Büroflächennachfrage gepaart mit zunehmender Flächenknappheit hat dazu geführt, dass die Spitzenmiete vor allem am Berliner Büromarkt spürbar gestiegen ist. Mit einer Miete von 30 Euro pro Quadratmeter in sehr guten Lagen ist die Hauptstadt nach Frankfurt und München inzwischen der drittteuerste Bürostandort bundesweit. Unter den ostdeutschen Oberzentren verzeichnen auch Leipzig und Dresden starke Zuwächse. 2017 lag der Quadratmeterpreis bei rund 13 Euro. Ähnliche Werte erreichten Potsdam und Rostock. Dieser Aufwärtstrend dürfte sich 2018 moderat fortsetzen. So wird in den ostdeutschen Oberzentren für das Gesamtjahr ein durchschnittliches Wachstum von 1,6 Prozent erwartet. Die höchsten Mietsteigerungen dürften in Potsdam mit 3,2 Prozent, in Chemnitz mit 2 Prozent und in Rostock mit 1,6 Prozent realisiert werden, dicht gefolgt von Leipzig, Halle und Schwerin mit jeweils 1,5 Prozent. Deutlich darüber liegt Berlin. Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage ist mit einem Mietzuwachs von 4 Prozent zu rechnen.

Einzelhandelsmieten entwickeln sich seitwärts

In Ostdeutschland profitiert der Einzelhandel ebenfalls von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Steigende Einkommen und Renten sowie ein florierender Tourismus fördern die Konsumfreude. Allerdings ist die Kaufkraft fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch niedriger als in westdeutschen Großstädten. Auch die Flächenproduktivität zieht im Osten wieder merklich an. Trotz eines wachsenden E-Commerce ist der Einkaufsbummel in den Innenstädten, insbesondere in Berlin, nach wie vor beliebt. Gleichzeitig verschiebt sich die Flächennachfrage in Top-Lagen zugunsten von Systemgastronomieanbietern, Supermärkten und Drogerien.

Die Unterschiede der Einzelhandelsspitzenmiete an den neun untersuchten Großstädten sind teilweise erheblich. Der Top-Standort Berlin hat sich überdurchschnittlich gut entwickelt und konnte im Handel die Spitzenmiete binnen zehn Jahren um über 50 Prozent auf 310 Euro pro Quadratmeter steigern. Die Hauptstadt weist damit den bundesweit stärksten prozentualen Anstieg der Einzelhandelsspitzenmiete unter den deutschen Top-Standorten auf. Das dürfte der Grund dafür sein, dass diese seit 2016 auf hohem Niveau stagniert und voraussichtlich auch 2018 stabil bleibt.

An den ostdeutschen regionalen Einzelhandelsstandorten lag die durchschnittliche Spitzenmiete 2017 bei 82 Euro je Quadratmeter. Das sind etwa 50 Euro je Quadratmeter weniger als im Durchschnitt bundesweiter Oberzentren. Gründe dafür sind die niedrigere Kaufkraft und ein hoher Flächenbestand. Lediglich in den beiden aufstrebenden sächsischen Großstädten Leipzig und Dresden wurde 2017 eine Spitzenmiete von 127 Euro beziehungsweise 110 Euro pro Quadratmeter gezahlt. In Erfurt, Rostock, Halle und Potsdam lagen die Spitzenmieten zwischen 90 und 75 Euro. Das Schlusslicht bildet Schwerin mit einem Quadratmeterpreis von 32 Euro. Dem bundesweiten Trend folgend dürften sich die Einzelhandelsmieten auch in den ostdeutschen Oberzentren 2018 überall seitwärts entwickeln.

Wohnungsmieten steigen kontinuierlich an

Weder das frühere Überangebot noch das geringere Einkommen in Ostdeutschland wirken sich nachteilig auf den Wohnimmobilienmarkt aus. Die Zahl der privaten Haushalte wächst kontinuierlich. Gründe sind ein anhaltender Zuzug, eine steigende Anzahl an Single-Wohnungen und ein Rückgang der Abwanderung. Sogar in Städten mit schwächerem Einwohnerwachstum haben die Mieten aufgrund der gestiegenen Nachfrage – insbesondere nach Neubauwohnungen – spürbar angezogen.

Gleichwohl liegt das Mietniveau ostdeutscher Standorte immer noch unter dem Mittel westdeutscher Oberzentren, in denen die durchschnittliche Erstbezugsmiete bei 11 Euro pro Quadratmeter liegt. In Dresden, Leipzig und Rostock waren 2017 gut 10 Euro pro Quadratmeter zu zahlen gefolgt von Erfurt, Magdeburg und Schwerin mit leicht über bzw. unter 9 Euro. Das Schlusslicht bildet Halle mit einem Quadratmeterpreis von 8 Euro. Mit einer durchschnittlichen Erstbezugsmiete von 11 Euro ist Potsdam führend unter den ostdeutschen Oberzentren. Die Stadt dürfte von der Nähe zum Top-Standort Berlin profitieren, wo im vergangenen Jahr rund 13 Euro verlangt wurden.

Angesichts des Bevölkerungswachstums in den untersuchten ostdeutschen Großstädten dürften die Mieten – ohne Berlin – 2018 im Durchschnitt um 3,6 Prozent steigen. Der höchste Zuwachs von 5,5 Prozent wird in Leipzig erwartet. Die zukunftsfähige Schwarmstadt zählt derzeit zu den am schnellsten wachsenden Großstädten Deutschlands. In Dresden ist für das Jahr 2018 mit einem Mietanstieg von 3,9 Prozent zu rechnen, gefolgt von Schwerin mit 3,5 Prozent. In Berlin lässt sich voraussichtlich, wie auch in Chemnitz, Halle und Rostock, ein Zuwachs von etwas über 3 Prozent erzielen. Für die Schlusslichter Magdeburg, Erfurt und Potsdam werden Steigerungen von rund 2 Prozent erwartet.

Quelle: DEAL-magazin.com

Neue Konzepte in der City: Dresdner Einzelhandelsmarkt im Umbruch?

Mehr Gastro, Online-Showrooms und eine insgesamt hohe Dynamik beobachtet André Heinrich von BNP Paribas.

Nachdem der Dresdner Einzelhandelsmarkt einige Jahre benötigt hat, um sich von den enormen Verkaufsflächenzuwächsen durch Centerumbauten und auch Neubauten (z. B. Centrum-Galerie, Altmarktgalerie, Elbeparks) zwischen 2010 und 2014 zu erholen, stellt sich nun die Frage: Wie geht es weiter mit dem Einzelhandel?

Dresden ist bei Retailern beliebt

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Landeshauptstadt könnten derzeit kaum besser sein. Der Wirtschaft geht es gut, die Arbeitslosigkeit sinkt, die Kaufkraft steigt, und Dresden ist bei Touristen, Einzelhändlern und Investoren so beliebt wie nie. Den immensen Flächenzuwachs hat der Dresdner Retailmarkt in den vergangenen sechs Jahren offensichtlich gut absorbiert, und alle jetzt vorhandenen Shoppingcenter haben sich in ihrer jeweiligen Marktnische positioniert.

Prager Straße beliebteste Einkaufsmeile

Dass in der sächsischen Landeshauptstadt gerne geshoppt wird, zeigt auch ein Blick auf das Passantenaufkommen: BNP Paribas Real Estate analysiert einmal im Jahr die Einkaufsströme für 95 deutsche Einkaufsmeilen, darunter auch Dresden. Das Ergebnis dieses Rankings: Mit gut 7.400 gezählten Passanten pro Stunde (2017) ist die Prager Straße sowohl die beliebteste Einkaufsstraße Dresdens, als auch von gesamt Mitteldeutschland. Beachtlich ist vor allem, dass diese Lage im bundesweiten Vergleich vor wenigen Jahren noch im oberen Mittel rangierte und aktuell mit Platz 12 mehr und mehr die Top 10 ansteuert.

Hier kauft Dresden ein

Doch welche Konzepte und Label haben sich zuletzt in Dresden angesiedelt? In welchen Lagen haben in jüngster Vergangenheit neue Shops – auch von internationalen Brands – eröffnet? Die Antworten auf diese Fragen gibt ein genauerer Blick auf die Retail-Lagen Dresdens: Der Haupteinkaufsbereich befindet sich zwischen Hauptbahnhof und Altmarkt und ist zweigeteilt. Der erste, unangefochten starke Bereich ist der Teilbereich Prager Straße zwischen der „Centrum Galerie“ und Karstadt. Hier haben sich zuletzt vor allem internationale Shop-Konzepte Flächen gesichert, unter anderem Primark, Bershka und Zara. Insgesamt ist die Fluktuation in dieser Lage sehr gering, was für die Kontinuität und Attraktivität der Lage spricht.

Der zweite Bereich erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis vor die „Centrum Galerie“ sowie rund um die Seestraße/ Altmarkt, wo sich verstärkt gastronomische Konzepte und Einrichtungshäuser angesiedelt haben: Wilma Wunder, Burgerlich oder Hans im Glück bereichern nun die Gastro-Szene, dazu ergänzen Konzepte mit Waren des täglichen Bedarfs, etwa Rewe im „Prager Carrée“, das Angebot, und in der Seestraße hat das Möbelhaus Bo-Concept eröffnet.

Shoppen = Erlebnis

Gerade die vermehrte Anmietung gastronomischer Konzepte spiegelt den aktuellen Trend wider, dass Kunden das Einkaufserlebnis immer wichtiger wird und sie in ihren Einkaufsbummel gerne einen Café- oder Restaurantbesuch integrieren. Sie zeigt auf der anderen Seite aber auch, dass die Branchen Gastronomie und Einrichtungshäuser die Chance bekommen haben, in genau diese Lagen zu gehen, da hier die Mieten für Ladenflächen leicht zurückgegangen sind beziehungsweise die Eigentümer bereit sind, gegebenenfalls höhere Incentives zu gewähren.

Anforderungen an Einzelhandel haben sich geändert

Der Grund: Die Anforderungen an den klassischen Einzelhandel haben sich geändert. Die Flächenkonzepte müssen heute anderen Funktionalitäten gerecht werden, sodass z. B. Mehrgeschossigkeit oder ausgefallene Grundrisse nicht mehr so leicht neue Mieter finden wie noch vor 10 Jahren. Nicht zu unterschätzen sind auch die historisch bedingten baulichen Gegebenheiten und Beschränkungen der Flächen selbst, wie ein ungünstiges Verhältnis der Verkaufsfläche zur Gesamtfläche – dies kann nur mit vergleichsweise hohen Kosten geändert werden. Die Folge wären steigende Mieten, die Einzelhändler derzeit nicht bereit wären, zu zahlen.

Mit dieser Entwicklung einhergehend ist festzustellen, dass auch immer mehr Internethändler verstärkt stationäre Läden in Innenstädten anmieten. Verantwortlich für diesen Trend sind unter anderem die steigenden Retourquoten und die damit verbundenen Kosten sowie der Wunsch, Waren abzuverkaufen oder auch das Einrichten von Showrooms, in denen sich die Kunden die Waren vor der Bestellung vor Ort anschauen können. Beispiele für diesen positiven Trend sind in Dresden bereits zu beobachten: Unter anderem eröffnete der Leipziger Internethändler Taschenkaufhaus auf etwa 700 Quadratmetern eine Filiale in der Prager Straße 4 und Best Secret mietete rund 2.600 Quadratmeter in der ehemaligen Sportarena in der Seestraße. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Mietvertragsabschluss in Leipzig von Zalando, wo der Online-Versandhändler knapp 1.900 Quadratmeter im Erdgeschoss im „Petershof“ bezog.

Fazit

Der Dresdner Einzelhandelsmarkt entwickelt sich dynamisch und ein Umbruch ist zu spüren. Die Attraktivität Dresdens wird neben einer wachsenden Bevölkerungszahl auch durch ein hohes Tourismusaufkommen unterstrichen. Im Fokus der Besucher steht die malerische Altstadt mit historischen Gebäuden und einer Shoppingmeile, die keine Wünsche offenlässt und auch viele internationale Label anzieht. Die vermehrten Gastronomiekonzepte haben die Aufenthaltsqualität weiter erhöht.

Quelle: www.heuer-dialog.de

Wohnen in Dresden investiert 109 Millionen

An 20 Standorten entstehen in den nächsten Jahren Sozialwohnungen. Die städtische Wohnungsgesellschaft „Wohnen in Dresden“ investiert dafür 109 Millionen Euro. 32 Millionen davon sind Fördermittel. Im August gibt es den ersten Spatenstich.

Quelle: dnn.de

Postbank Wohnatlas 2018: Wo kaufen günstiger ist als mieten

Kaufen oder mieten? Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur von den persönlichen Vorlieben abhängig, sondern fällt je nach finanziellen Möglichkeiten regional ganz unterschiedlich aus. Wie viel vom Einkommen muss im Schnitt für Wohnen – ob zur Miete oder im Eigenheim – auf den Tisch gelegt werden? Der Postbank Wohnatlas 2018, für den das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte unter die Lupe genommen hat, zeigt in einer Modellrechnung, welcher Anteil am durchschnittlichen regionalen Haushaltseinkommen im Schnitt für die Nettokaltmiete oder Finanzierung einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufgebracht werden muss.

Für die Finanzierung wurde mit einem Zinssatz von 2,45 Prozent, einer Anfangstilgung von 4 Prozent, 20 Prozent Eigenkapital kalkuliert, Nebenkosten für Grunderwerbssteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht einbezogen.

Faustregel: Maximal 30 Prozent vom Nettoeinkommen

Nicht mehr als 30 Prozent vom Nettoeinkommen sollte für Wohnen ausgegeben werden – so lautet eine gängige Faustregel. Setzt man diese Grenze an, ist Wohneigentum in 391 von 401 Kreisen finanzierbar. In 341 Kreisen, also in 85 Prozent der Regionen, müssen Käufer höchstens fünf Prozentpunkte mehr vom Haushaltseinkommen veranschlagen als Mieter. Bei den Mieten liegt die Einkommensbelastung in ganz Deutschland im Schnitt unterhalb der 30-Prozent-Schwelle.

Doch es gibt auch Regionen, in denen Mieten teurer ist als eine Immobilienfinanzierung. Dies ist in 145 Kreisen und kreisfreien Städten der Fall, wenn man die prozentuale Differenz auf eine Nachkommastelle rundet. Die größten finanziellen Vorteile beim Kauf bieten ostdeutsche Regionen. In weiteren fünf Kreisen sind die Wohnkosten für Eigentümer und Mieter gleich hoch. Da bei der Miete kein Vermögen aufgebaut wird, kommen Käufer rechnerisch in über 37 Prozent der Kreise besser weg. „Wer allerdings in strukturschwachen Regionen kaufen will, sollte das Objekt besonders sorgfältig prüfen und im Hinterkopf behalten, dass Wertverluste eintreten können“, sagt Jörg Koschate, Vorstand Produkte der BHW Bausparkasse. Auch sollten sich Käufer vom Sanierungsstand überzeugen und sicherstellen, dass keine kostspieligen Renovierungen ins Haus stehen. „Wer aber seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat, der darf seine Traumimmobilie ruhig kaufen. Nicht nur kann das günstiger sein als Mieten, auch sind Eigentümer unabhängig von Mieterhöhungen und profitieren – wenn die Immobilie abbezahlt ist – von mietfreiem Wohnen im Alter.“

Kaufen in der Großstadt?

Auch in einigen Großstädten kann der Kauf einer Immobilie die günstigere Option sein. Einen Preisvorteil gegenüber Mietern haben Käufer beispielweise in Göttingen (-3,7%), Dortmund (-1,4%) oder Leipzig (-0,4%). Nur geringfügig höher ist die Kaufbelastung in Bremen (+1,0%), Bonn (2,2%) und Dresden (+3,1%) im Vergleich zur Mietbelastung. „Auch hier gilt: Beim Kauf sollten sich Interessenten sicher sein, dass Standort und Größe der Wohnung auch langfristig zur Lebensplanung passen“, sagt Jörg Koschate.

In den Metropolen ist die Relation zwischen Miet- und Kaufpreisen erwartungsgemäß oft weniger günstig für Immobilienkäufer. Während die Mieten in allen Großstädten im Schnitt noch unter der 30-Prozent-Marke liegen, muss für den Kauf in vier der sieben größten Städte, den „Big Seven“, mehr aufgewendet werden. In Deutschlands teuerster Stadt München waren es im vergangenen Jahr im Schnitt 44,3 Prozent, in Berlin 35,7 Prozent, in Hamburg 33,5 Prozent und in Frankfurt am Main 33,4 Prozent des örtlichen verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens. Eine durchschnittliche Miete dagegen kostet an der Isar im Schnitt 25,5 Prozent, an der Spree 22,8 Prozent, an der Elbe 21,0 Prozent und am Main 22,5 Prozent.

Wo für Wohneigentum ein größerer Anteil am Haushaltseinkommen aufgebracht werden muss als für eine Miete, kann der Immobilienkauf im Hinblick auf Vermögensaufbau und Alterssicherung dennoch sinnvoll sein. Dies gilt vor allem für Regionen mit Wertsteigerungspotenzial.

„Unsere Studie gibt wichtige Hinweise auf kostengünstigere Varianten“, so Jörg Koschate. Aber insbesondere für eher strukturschwache Regionen sowie für die Metropolen gilt: Eine Kaufentscheidung sollte nicht allein vom Verhältnis zwischen Miet- und Kaufpreisen abhängig gemacht werden. „Bei der Entscheidung für oder gegen einen Immobilienkauf, sollten immer auch die persönliche finanzielle Situation und Lebensplanung einbezogen sowie Zustand, Lage und Wertsteigerungspotenziale des Objekts berücksichtig werden.“

 

Quelle: DEAL-Magazin.de

Prognose: Immobilienpreise in Dresden schießen durch die Decke

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Wer 2020 in Dresden eine Eigentumswohnung kaufen will, muss 14 Prozent mehr bezahlen als 2017. Das sagt das Internetportal Immowelt voraus. Günstiger wird es nur, wenn die Zinsen steigen.

Seit Jahren gibt es auf dem Immobilienmarkt nur noch eine Entwicklung: Die Preise steigen rasant. Das wird sich auch künftig nicht ändern, sagt das Internetportal Immowelt voraus. Mussten Käufer von Eigentumswohnungen in Dresden 2017 noch 1920 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen, so werden es 2020 schon 2190 Euro sein, erklärte PR-Manager Alexander Grohmann. Das entspricht einer Preissteigerung von 14 Prozent. Voraussetzung für die Prognose: Die Niedrigzinsphase setzt sich fort und das Zinsniveau verharrt bei 1,68 Prozent.

Sollten die Zinsen minimal auf 2 Prozent steigen, würde das deutliche Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben. Die Preissteigerung würde dann nämlich 10 Prozent betragen und der Quadratmeterpreis 2120 Euro, so Grohmann. In diesem Jahr wird der Quadratmeterpreis in Dresden auf 2010 Euro steigen, das entspricht fünf Prozent, so die kurzfristige Immowelt-Kaufpreis-Prognose.

Die Analysten des Portals haben deutschlandweit mehr als eine Million inserierte Angebote für ihre Prognose ausgewertet. Dabei wurden die Angebotspreise unter die Lupe genommen und nicht die Preise, die die Käufer tatsächlich gezahlt haben. In den 14 größten deutschen Städten hat Immowelt die Entwicklung beobachtet und unter anderem die Baupreise, Verbraucherpreise sowie die Bevölkerungsentwicklung als Äquivalent zur Nachfragesituation bewertet. Demnach beträgt der Quadratmeterpreis bei einer Eigentumswohnung im Durchschnitt aller 14 Städte im Jahr 2020 satte 3010 Euro, das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent.

Die teuerste Stadt ist im Jahr 2020 München mit 8390 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Frankfurt a.M. (5080 Euro) und Hamburg (5010 Euro). Am günstigsten ist es in drei Jahren in Dortmund (1420 Euro) und Essen (1460 Euro). Hier fällt die Preissteigerung mit 6 beziehungsweise 7 Prozent vergleichsweise moderat aus.

In Leipzig ist es günstiger als in Dresden, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Hier wird der Preis bis 2020 auf 1770 Euro pro Quadratmeter klettern, das sind 13 Prozent mehr als 2017.

Quelle: dnn.de

Büromarkt Dresden weiter auf Erfolgskurs

Der Dresdner Büromarkt hat sich in den vergangenen Jahren ausgesprochen dynamisch entwickelt und diesen Trend auch 2017 wieder eindrucksvoll bestätigt. Neben der Funktion als Landeshauptstadt zeichnet sich Dresden auch als politisches, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum Sachsens aus. Steigende Einwohner- und Beschäftigungszahlen unterstreichen zudem die Bedeutung des Standorts. Die sächsische Landeshauptstadt verzeichnet für 2017 einen Flächenumsatz von rund 105.000 m² und konnte ihr Vorjahresergebnis damit noch einmal steigern (2016: 91.000 m²).

Zu den größten Abschlüssen, die für dieses sehr gute Resultat maßgeblich sind, zählen der Vertrag der itelligence AG (durch BNP Paribas Real Estate vermittelt) über rund 6.500 m² im „Schokopack Hochhaus“ sowie des Technologiezentrums Dresden im Objekt „Universelle Werke“ über 6.500 m². Darüber hinaus ist auch die Vermietung von 2.300 m² an KPMG in der Projektentwicklung Moritzhaus am Neumarkt von Bedeutung. Die Flächennachfrage erstreckt sich über alle Größenklassen und ist auch im kleineren Segment und in Lagen außerhalb des sogenannten „26er Rings“, insbesondere in der Dresdner Neustadt, sehr rege. In der Kategorie unter 300 m² konnten rund 14.000 m² vermietet werden. Die nachfragestärkste Branche sind in Dresden die Informations- und Kommunikationstechnologien mit etwa 20%.

Die Spitzenmiete in den Top-Lagen rund um den Neumarkt und die Prager Straße liegt bei 13,00 €, die Durchschnittsmiete für Büroflächen mit Standardausbau beläuft sich auf circa 8,50 €.

Der Leerstandsabbau, der sich aufgrund der guten Nachfrage in den vergangenen zehn Jahren beschleunigt hat, wurde auch im vergangenen Jahr weiterhin fortgesetzt. Der Leerstand liegt aktuell nur noch bei etwa 7 %. Daraus resultiert eine zunehmende Notwendigkeit von Projektentwicklungen, um dem steigenden Flächenbedarf in Zukunft gerecht zu werden. Im vergangenen Jahr gab es allein für den Standort Dresden Anfragen für über 60.000 m² Bürofläche, davon rund 65% Neuansiedlungen.

„Dresden festigt damit seine Position als wichtiger Bürostandort in den neuen Bundesländern und es ist zu erwarten, dass auch in diesem Jahr die Dynamik nicht nachlassen wird. Insbesondere die Nachfrage der öffentlichen Hand und der IT- und Kommunikationsbranche ist ungebrochen hoch. Es fehlt weiterhin besonders an modernen Büroflächen mit guter technischer Gebäudeausstattung. Viele Bestandsflächen entsprechen nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an moderne Arbeitswelten, welche zunehmend in der Mitarbeiterrekrutierung und -bindung an Bedeutung gewinnen. Eine Neuerrichtung und Revitalisierung von Büroimmobilien in Dresden ist dringend notwendig. Wir sind bereits mit zahlreichen Entwicklern im Gespräch, welche sich nun zunehmend auch mit gewerblichen Projekten auseinandersetzen. Allerdings liegen die Fertigstellungsfristen zum Teil bei bis zu vier Jahren. Der Bedarf ist jedoch bereits jetzt vorhanden“, so Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH sowie Leiter der Leipziger und Dresdner Niederlassungen.

Quelle: DEAL-Magazin.de

Weiterhin dynamischen Immobilienmarkt in Dresden

AENGEVELT sieht weiterhin dynamischen Immobilienmarkt in Dresden

Dresdens Entwicklung zur Technologie- und Universitäts-Hochburg schreitet voran. Das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum konnte sich auch in 2017 weiter fortsetzen. Laut Melderegisterzahlen kann Dresden 2017 die Marke von 560.000 Einwohnern erreichen und damit das anhaltende Bevölkerungswachstum fortsetzen. Die positive Entwicklung wirkt sich vor allem in Grundversorgungsbereichen wie Wohnen, Handel, Handwerk, Gesundheit und Soziales aus.

Die wirtschaftliche Stabilität drückt sich unter anderem in weiter sinkenden Arbeitslosenquoten aus – kurz vor Jahresende 2017 liegt die Quote bei 6,1% (Vgl. Nov. 2016: 6,7%). Dresdens Attraktivität als Standort für Technologieentwicklungen belegen außerdem die erwartete Rekordinvestition von Bosch (Halbleiterwerk im Airport-Park mit über EUR 1 Mrd. Investition) sowie die Großinvestition von Philip Morris International (Werk für Tabak-Verdampfer mit rd. EUR 290 Mio. Investition), welche zusammen über 1.200 neue Arbeitsplätze schaffen und die Bandbreite von „Silicon Saxony“ erweitern sollen.

Mit zahlreichen Projektentwicklungen von Bildungszentren, wie das “Zentrum für Innovationskompetenz“ oder der “Campus Bildungszentrum Handwerk“, bekräftigt die Stadt ihren Anspruch als eine der auch zukünftig gefragtesten Technologie- und Wissenschaftsstandorte.

„Die wirtschaftliche Entwicklung in Dresden kann weiterhin als sehr positiv bezeichnet werden“, bestätigt Anett Richter, Niederlassungsleiterin AENGEVELT IMMOBILIEN Dresden, und ergänzt: „Gleichzeitig zeugen die sinkenden Immobilien-Renditen in Dresden von einer überdurchschnittlichen Preisentwicklung auf dem Markt und bestätigen damit das Interesse nationaler und internationaler Investoren am Investmentstandort Dresden.“

Stabiler Büromarkt in Dresden

• In Dresden wird sich der Büroflächenumsatz 2017 auf dem Niveau des jüngsten 10 Jahres-Mittelwertes bewegen (? 2007 bis 2016: rd. 81.000 m²).
• Dabei dominieren u.a. aufgrund von Flächenverknappungen in der City die peripheren Lagen. Hier wurden mehr als die Hälfte der Vermietungen verzeichnet – dabei stachen insbesondere IT-Unternehmen und sonstige Dienstleister heraus.
• Aufgrund stabiler Vermietungen und eines anhaltend geringem Neubauvolumens wird der Leerstand voraussichtlich auf unter 200.000 m² sinken. Aus Sicht von Anett Richter, Niederlassungsleiterin AENGEVELT Dresden, ein wichtiges Signal für Projektentwickler, sind damit doch die Vermarktungschancen für neue Büroprojekte sehr gut.
• Dabei konnte sich aufgrund der Flächenknappheit die erzielbare Spitzenmiete in Top-Citylagen auf EUR 12,50/m² steigern, während die Durchschnittsmiete aufgrund zunehmender Vermietungen außerhalb der Innenstadtlagen ebenfalls weiter steigt.

Rekordjahr auf dem Investmentmarkt möglich

• „2017 wird der Geldumsatz am Dresdener Wohn- und Gewerbeinvestmentmarkt erneut deutlich die Marke von EUR 1 Mrd. übertreffen und damit den Mittelwert der letzten zehn Jahre in Höhe von rd. EUR 780 Mio. Dies spiegelt sich in der Vielzahl hochpreisiger Transaktionen wider. Tatsächlich könnte es sogar ein neues Rekordjahr werden“, beschreibt Anett Richter die aktuelle Marktsituation und ergänzt: „Das Interesse nationaler und internationaler Investoren an Dresden ist weiterhin sehr hoch. Mittlerweile werden auch die letzten verbliebenen innerstädtischen bzw. innenstadtnahen Quartiere entwickelt und Neubauobjekte oft schon in der Projektphase verkauft, was man insbesondere an den Quartieren “Hoym“ am Neumarkt, “Wettiner Platz“ und dem “Quartier der Generationen“ in der Johannstadt erkennen kann. Die vielen Projektentwicklungs-Transaktionen machten dieses Jahr einen enormen Anteil an den Gesamtinvestments aus.“
• Neben zahlreichen Projektentwicklungen verzeichnet die Stadt eine Vielzahl an Einzelhandelsinvestments – neben hochpreisigen Verkäufen, wie das kürzlich sanierte “Seidnitz-Center“ und die “Löbtau-Passage“, wurde in 2017 auch im Bestand saniert. So werden bspw. das “O.D.C. Center“ und der “Kaufpark Nickern“ aktuell mit Kosten in Millionenhöhe modernisiert.
• Auf dem Wohninvestmentmarkt wird 2017 ebenfalls ein weit überdurchschnittliches Ergebnis erwartet (Ø 2007 – 2016: EUR 453 Mio.). Dies kennzeichnet sich insbesondere in den Wohnportfolio-Transaktionen, welche 2017 einen großen Anteil am Umsatz hatten. Dazu Anett Richter: „Während sich am Gewerbeinvestmentmarkt eine gewisse Sättigung abzuzeichnen scheint, lässt sich dieser Trend am Wohninvestmentmarkt (noch) nicht feststellen: Einerseits steigen die Kaufpreisfaktoren weiter an, auf der anderen Seite ziehen aber auch die Wohnungsmieten adäquat mit. Dabei tat der erneute Renditerückgang der Investitionslust auf Wohnimmobilien keinen Abbruch, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Nachfrage nach Wohnraum weiter wachsen wird und Wohnbauflächen rarer werden.“

Ausblick 2018

Büromarkt

Der Büromarkt bleibt auf hohem Niveau stabil. Indessen fehlt es ungeachtet der zunehmenden Angebotsverknappungen hochwertiger innerstädtischer Büroflächen an Neuentwicklungen in diesen Bereichen. Dadurch können vorhandene Steigerungspotentiale im Spitzenmietsegment nicht adäquat abgeschöpft werden. Das damit verbundene Ausweichen in dezentralere Bürolagen führt insgesamt zu einer Steigerung der stadtweiten Durchschnittsmiete. Anett Richter geht indessen davon aus, dass es mit anhaltend hohem Investoreninteresse und angesichts stabil positiver Büromarktkennziffern in Dresden mittelfristig verstärkt zu Projektentwicklungen im Bürosegment kommen wird.

Investmentmarkt

Die Gründe für das steigende Nachfrageinteresse am Dresdner Investmentmarkt liegen für Richter auf der Hand: „Als robuster B-Standort finden Investoren in Dresden auch 2018 gute Investment-Voraussetzungen und Wachstumsperspektiven. Zwar bewegen sich die Renditen nicht mehr auf dem Niveau der Vorjahre, sie liegen jedoch weiterhin über den Renditen der BIG Seven. Spannend bleibt die Entwicklung des Hightech-Sektors, die Entscheidung von Bosch, ihren Standort zu erweitern, kann als positives Signal für die Stadt gewertet werden und weitere Investoren anlocken“, so das Fazit von Anett Richter. Entsprechend geht sie auch für 2018 von einem dynamischen Marktgeschehen in Dresden aus. Das erzielbare Transaktionsvolumen wird dabei noch stärker von der Objektverfügbarkeit bzw. Verkaufsbereitschaft der Eigentümer als bisher bestimmt werden.

Quelle:  DEAL-Magazin.de

Denkmalschutz: Dresden hat den besten Ruf

Dresden bleibt beim Denkmalschutz Spitzenreiter unter den großen deutschen Städten. Das sagten 63 Prozent der Befragten einer Studie des Allensbach-Instituts. Demnach ist die Zustimmung zur sächsischen Landeshauptstadt allerdings gegenüber früheren Umfragen gesunken. Knapp 30 Prozent der Personen mit Interesse an Wohnungen in einem denkmalgeschützten Gebäude wären bereit, mehr für eine solche Immobilie zu zahlen.

Berlin steht auf Rang zwei mit 48 Prozent. Auf den Plätzen folgen München, Leipzig und Hamburg: Sie erreichen jeweils 34 Prozent Zustimmung. Das ist Plus von zehn Prozentpunkten im Vergleich zu den früheren Rankings 2006 und 2012.

Schlusslichter sind Essen und Dortmund mit jeweils nur zwei Prozent. Damit liegt Ostdeutschland in Sachen Denkmalschutz klar vorn.

Das Land Sachsen und die Stadt Dresden hatten in den vergangenen Jahren Milliarden Euro in die Restaurierung der Barockstadt investiert, unterstützt von privaten Investoren und Eigentümern. Neben dem Residenzschloss, dem Zwinger, der Frauenkirche und der Semperoper wurden so auch Gründerzeitvillen am Elbhang, Bürgerhäuser in der City oder der Neumarkt auf Vordermann gebracht.

Relativ neu am Markt ist eine Crowdinvesting-Plattform, die den Schwerpunkt auf denkmalgeschützte Immobilien legt.

Fachwerkhäuser: die beliebtesten historischen Objekte

Laut der Allensbach-Studie im Auftrag des Projektentwicklers Pantera (Köln) finden es knapp 50 Prozent der Befragten ab 16 Jahren reizvoll, in einem unter Denkmalschutz stehenden Haus zu wohnen. Bei den 30- bis 44-Jährigen sei das Interesse überdurchschnittlich.

Die beliebtesten historischen Objekte sind Fachwerkhäuser. Mehr als 25 Prozent der Befragten empfinden diese als schönste Denkmäler. Bei den über 60-Jährigen gaben das 32 Prozent an. Unter den Frauen waren es 31 Prozent und 34 Prozent unter den Ostdeutschen, die Fachwerkhäuser favorisierten.

Die jüngeren Jahrgänge – unter 30 – bevorzugten eher Fabriklofts, das gab jeder Dritte dieser Gruppe an, während etwa 25 Prozent Burg- oder Schlossanlagen am schönsten finden.

Hohes Kaufinteresse an denkmalgeschützten Wohnungen

Knapp zwei Drittel der Personen mit Interesse an Wohnungen in einem denkmalgeschützten Gebäude wären bereit, mehr für diese Immobilien zu zahlen. Insgesamt 40 Prozent der Befragten (50 Prozent der befragten Ostdeutschen) halten sie für eine lohnende Geldanlage. Davon sind vor allem Einwohner von Großstädten überzeugt.

Allerdings wissen lediglich 14 Prozent im Detail über steuerliche Vergünstigungen Bescheid, die für die Modernisierung der Gebäude zur Verfügung gestellt werden. Unter den Kaufinteressenten waren es etwa 20 Prozent.

Nur 41 Prozent der Befragten sagen, dass der Staat genug für den Denkmalschutz tut. Das sind 15 Prozent weniger als in der Umfrage 2012. In Ostdeutschland sind es nicht mal ein Drittel – hier hat sich der Wert fast halbiert.

Quelle: haufe.de

Mieten ist in Dresden günstiger als Kaufen

Der Immobilienmarkt in Dresden boomt. Der Dienstleister Dr. Lübke & Kelber hat jetzt in einer Studie festgestellt, dass Dresden unter 17 Städten in Ostdeutschland die attraktivsten Rahmenbedingungen für Investitionen aufweist. Die Kehrseite für die Nutzer: Die Preise haben enorm angezogen.

Dresden weist für Investitionen in Wohnimmobilien die attraktivsten Rahmenbedingungen in ganz Ostdeutschland auf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke & Kelber, in der das Unternehmen die Konditionen in 17 Städten untersucht hat. In der Landeshauptstadt können Investoren eine Rendite erzielen, die deutlich über den Mindestrenditen liegt, die das Standortrisiko berücksichten.

„Eine Immobilienblase sehen wir noch nicht“, erklärte Oliver Münzberg, Regionalleiter Dresden von Dr. Lübke & Kelber, gegenüber DNN. „Aber der Markt hat eine ganz andere Dynamik als noch vor fünf oder zehn Jahren.“ Die Immobilienpreise seien in Dresden in dieser Zeit sprunghaft gestiegen. Diese extremen Spitzen werde es die nächsten Jahre nicht mehr geben, sagt der Regionalleiter voraus. „Der Markt wird sich beruhigen.“ Das gelte auch für die Mieten. „Wir gehen zwar von Mietsteigerungen aus, die aber moderat ausfallen werden. Derartige Sprünge wie in den vergangenen Jahren sind aber nicht mehr zu erwarten.“

Die Kaufpreise vor allem für Erstverkäufe seien in Dresden inzwischen den Mieten davongelaufen, so dass es gegenwärtig günstiger sei, zur Miete zu wohnen als eine Wohnung zu kaufen. Die monatlichen Kosten für die Finanzierung einer Eigentumswohnung würden die Mietkosten im Neubau deutlich übersteigen. „Die Kaufpreise sind teilweise so hoch, dass man sich schon fragt, wer das noch bezahlen kann“, erklärte Münzberg und verwies darauf, dass das Alter der Erstkäufer in Dresden immer weiter ansteige. „Viele junge, gut ausgebildete Menschen können sich Wohneigentum kaum noch leisten.“

Da Dresden nach wie vor ein Bevölkerungswachstum verzeichnet, sei der Druck auf den Mietmarkt enorm. Die Neubaumieten seien allerdings auf einem Niveau angekommen, das sich ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr leisten könne. Nach aktuellen Studien seien nur zehn Prozent der deutschen Mieterhaushalte in der Lage, Nettokaltmieten von 13 Euro oder mehr zu bezahlen. „Wir sind auch in Dresden bei Preisen angekommen, die teilweise bereits am Bedarf vorbeigehen. Da ist es gut möglich, dass einige Neubauprojekte nicht zu den erwarteten Preisen vermietet werden können.“

Dresden sei nach wie vor ein sehr attraktiver Markt für Investitionen in Immobilien, Interessenten sollten aber genau hinschauen, rät Münzberg. Für die positive Entwicklung in der Landeshauptstadt macht der Regionalleiter Nachholeeffekte verantwortlich. „Dresden stand viele Jahre lang nicht so im Fokus. Das hat sich jetzt geändert.“ Auch das Umland profitiere vom boomenden Immobilienmarkt in der Landeshauptstadt. Dort sagt Dr. Lübke & Kelber eine stabile Entwicklung voraus.

Experten sehen keine Immobilienblase

Anzeichen, dass der Markt kippen könnte, sieht der Immobiliendienstleister nicht. Das Zinsniveau werde weiter niedrig bleiben, die deutsche Wirtschaft sei sehr robust. Der Brexit werde eher für Großbritannien als für die Eurozone negative Folgen haben, glaubt Münzberg. Lediglich Regulierungsvorhaben auf politischer Seite könnten den Immobilienmarkt bremsen, etwa eine Ausweitung der Mietpreisbremse oder andere Eingriffe.

Angesichts der Entwicklung werde ein Versäumnis der Politik deutlich: Der soziale Wohnungsbau sei zu lange stiefmütterlich behandelt worden. „Da muss der Hebel ganz schnell umgelegt werden“, so Münzberg, „der Bedarf ist da, aber es werden zu wenig Sozialwohnungen gebaut.“ Menschen, die auf günstige Mieten angewiesen seien, hätten im politischen Raum keine Lobby. So sei bei den Sondierungsgesprächen für eine „Jamaika-Koalition“ viel über die Förderung von Wohneigentum gesprochen worden, über sozialen Wohnungsbau aber nur wenig.

Die von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Dresden“ geplanten 801 Wohnungen seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein, die sofort vom Markt absorbiert würden, erklärte der Regionalleiter. Die derzeitigen Förderprogramme für den sozialen Wohnungsbau seien für Investoren unattraktiv. „Vielleicht sollte man über eine Subjektförderung nachdenken und die Miete, die der bedürftige Mieter zahlt, deckeln. Den Fehlbetrag könnte dann die öffentliche Hand decken“, schlägt Münzberg vor.

 

Quelle: dnn.de

So erstklassig sind Deutschlands 1-b-Städte

Wer in diesen Zeiten Geld anlegen will, aber sich nicht an den Aktienmarkt traut, der hat ein Problem. Denn spürbare Zinsen gibt es ja bekanntermaßen nur noch auf Anleihen mit hohen Risiken, etwa aus Schwellenländern oder von wenig soliden Unternehmen. So kaufen immer mehr Deutsche lieber Immobilien und bewohnen sie gar nicht, sondern vermieten sie. 3,9 Millionen private Vermieter gibt es derzeit, 750.000 mehr als im Jahr 2000. Neun Prozent aller Haushalte sind das, überdurchschnittlich groß ist der Anteil in Baden-Württemberg und Bayern. Im Durchschnitt bringt die Vermietung 8900 Euro im Jahr vor Steuern ein.

Doch auch die Vermietung wird angesichts kräftig steigender Kaufpreise immer weniger lukrativ, vor allem in den Ballungsräumen. Viele entschieden sich deswegen für nicht ganz so teure 1-b-Städte, das sind mittelgroße Städte und Großstädte abseits der großen Ballungsräume wie Leipzig, Dresden, Nürnberg oder Bremen. Doch jetzt werden selbst die teuer. „Der Preisanstieg nimmt auch in der Fläche zu“, warnte gerade die Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch bei der Vorlage des Finanzstabilitätsberichts. Die Überbewertungen hätten sich 2016 weiter erhöht und regional ausgedehnt – also eben nicht nur in Ballungsräumen wie München, Hamburg oder Frankfurt, von denen immer die Rede ist. In 127 kleineren Städten, die die Bundesbank untersucht hat, kam es zu deutlichen Preissprüngen. Die geschätzte Überbewertung der Kaufpreise dort betrage bis zu 26 Prozent. In den Ballungsräumen liegt sie mit knapp 30 Prozent noch höher.

Sinkende Mietrenditen

Für angehende Vermieter ist das frustrierend. Wer noch attraktive Städte für den Kauf einer Wohnung finden will, hat es immer schwerer. Aber es gibt sie noch. Auch wenn sie selbstverständlich auch nicht mehr billig sind.

Für die Auswahl der passenden Stadt entscheidend sind vor allem zwei Kriterien. Das Verhältnis von Kaufpreis zu den zu erwartenden Mieteinnahmen und die Frage, ob die Stadt in Zukunft eher wächst und prosperiert oder schrumpft. Das für Immobilienbewertung bekannte Forschungsinstitut Empirica hat beides für 107 kreisfreie Städte untersucht und einen „Blasenindex“ entwickelt, der zeigt, wie sich die Gesamteinschätzung seit 2004 verbessert oder verschlechtert hat. Ein zentrales Ergebnis: „Seit etwa 2013 steigen die Kaufpreise in den Ballungsräumen deutlich stärker als die Mieten, seit 2015 auch in den 1-b-Städten“, sagt Reiner Braun, Vorstand von Empirica. „Die Folge ist, dass sich die Vermietung in fast allen Städten deutlich weniger lohnt als noch vor ein paar Jahren.“

Das zeigt sich in der Mietrendite, die Kaufpreis und Miete ins Verhältnis setzt. Sie ist fast überall gesunken, weil die Kaufpreise so hochgeschossen sind. In München betrug sie im dritten Quartal 2017 nach Zahlen von Empirica etwa 2,7 Prozent, in Hamburg drei Prozent, in Frankfurt 3,3 Prozent. Berücksichtigt man Kosten von mindestens 1,5 Prozent und Steuern, bleibt da nicht viel übrig. 2004 lag die Mietrendite in Frankfurt noch bei 4,9 Prozent. Die Kaufpreise für eine gut ausgestattete Wohnung mit 60 bis 80 Quadratmetern liegen im Durchschnitt für alle Baujahre in Frankfurt bei 3440 Euro je Quadratmeter, in Hamburg auf fast gleichem Niveau, in Berlin schon bei 2860 Euro und in München bei stolzen 5890 Euro.

In den 1-b-Städten sind die Preise oft niedriger und die Rendite oft höher. In Bremen zum Beispiel 4,1 Prozent, in Mannheim 3,8 Prozent. Aber es geht auf den ersten Blick auch noch besser: Für Oberhausen und Chemnitz liegt die Rendite bei 4,9 Prozent, die höchsten Werte der Untersuchung.

Bei Oberhausen und Chemnitz liegt der Schwarmfaktor bei nur 36 Prozent der Kreise. Das ist wenig, 60 Prozent sollten es nach Meinung von Reiner Braun schon sein. Nach diesem Kriterium sind allen voran Berlin, Hamburg, München und das kleinere Potsdam die für Zuzügler attraktivsten Städte. Hier liegt der Schwarmfaktor bei mehr als 80 Prozent. Nur leider liegen hier eben die Mietrenditen sehr niedrig.

Keine Empfehlung für ehemalige Favoriten

Eine für Vermieter noch halbwegs interessante Stadt muss also eine Mietrendite über dem Durchschnitt, die am besten in den vergangenen Jahren kaum gestiegen ist, einen zu erwartenden ordentlichen Zuzug und die geringsten Anzeichen von Übertreibungen bei den Kaufpreisen aufweisen. Eine solche Stadt ist nach Ansicht von Empirica zum Beispiel Leipzig. Die Mietrendite ist seit 2004 gestiegen, was selten geworden ist und zeigt, dass etwas Übertreibung aus dem Markt entwichen ist. Die Rendite ist mit 4,2 Prozent nicht üppig, aber vergleichsweise hoch. Der Blasenindex zeigt keine Verschlechterung seit 2004. Und der Schwarmfaktor ist mit 73 Prozent gut. Das heißt, die Stadt ist überregional attraktiv und verspricht eine steigende Nachfrage. Das deckt sich auch mit der öffentlichen Wahrnehmung. Die sächsische Stadt hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Renommierte Firmenansiedlungen etwa von Porsche, der Ausbau der Messe, eine vitale Start-up-Szene und viele Studenten geben Leipzig eine gute Perspektive. Und damit auch den Vermietern. Ein Quadratmeter ist im Durchschnitt für nur 1650 Euro zu haben.

Attraktiv ist auch das oberfränkische Bamberg. Schwarmfaktor 60, keine Verschlechterung der Gesamtlage, die Mietrendite ist gestiegen. Die historische Altstadt unter Unesco-Schutz lockt genauso wie die heute öffnende ICE-Strecke von Berlin nach München, die Bamberg mit schnellen Zugverbindungen einbindet.

Lohnenswert könnte auch Leipzigs ewiger Rivale Dresden mit einer Mietrendite von 3,9 Prozent sein, stabil zu 2004, und ordentlichem Zuzug, der Blasenindex zeigt nur eine leichte Verschlechterung der Gesamtlage. Die Stadt profitiert vom Tourismus, als Technologiestandort und Landeshauptstadt. Auch Passau und Flensburg sind noch vergleichsweise attraktiv.

Ehemalige Favoriten unter den Vermietern sind hingegen derzeit nicht zu empfehlen. Städte wie Freiburg, Regensburg, Erlangen oder Ingolstadt fallen durch stark gesunkene Mietrenditen auf, die unter drei Prozent liegen und damit sogar noch die Ballungszentren unterschreiten. In Ingolstadt, bedingt durch die Audi-Zentrale und die Nähe zu München, kostet der Quadratmeter schon mehr als in Frankfurt oder Hamburg. In Freiburg ist es sogar noch teurer. Aber zum Glück gibt es noch ein paar Alternativen.

Quelle: faz.net

Dresden braucht 52.000 Neubauwohnungen bis 2030 laut Aengevelt

Dresden wächst und gedeiht – seit dem Zensus 2011 ist die Einwohnerzahl um über 30.000 Menschen gestiegen. Vor diesem Hintergrund hat AENGEVELT-RESEARCH den quantitativen Wohnungsneubaubedarf in Dresden für den Zeitraum 2017-2030 analysiert. Grundlage ist die „6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen 2015 bis 2030“, die auf Basis eines Kohorten-Komponenten-Modells für Dresden eine Bevölkerungszahl von rd. 592.000 im Jahr 2030 prognostiziert (Stand 31.12.2016: rd. 552.000 Einwohner).

Ergebnis der Analyse: Insgesamt beträgt der Neubaubedarf in Dresden bis 2030 rd. 52.200 Wohnungen. Dies entspricht einer mittleren Fertigstellungsquote von durchschnittlich 3.700 Wohnungen pro Jahr.

Dazu Frank Korablin von AENGEVELT-RESEARCH: „Dass Dresden für Menschen vieler Altersklassen immer interessanter wird, zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen in den letzten Jahren. Gleichzeitig zeigt sich auch eine positive Entwicklung am Dresdner Wohnungsmarkt: So hat sich die Zahl der Fertigstellungen in den Jahren 2012-2016 mit im Durchschnitt rd. 1.400 Neubauwohnungen pro Jahr im Vergleich zum Zeitraum 2000-2011 nahezu verdoppelt. Die Zahl der Baugenehmigungen hat sich mit durchschnittlich 2.350 Neubauwohnungen pro Jahr sogar fast verdreifacht.“

„Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und zeigt, dass Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft die wohnungsbaupolitischen Herausforderungen einer wachsenden Landeshauptstadt erkannt haben und darauf reagieren“, ergänzt Anett Richter, Niederlassungsleiterin von AENGEVELT Dresden, und führt weiter aus: „Der Vergleich dieser Zahlen mit dem analysierten zukünftigen Bedarf von jährlich durchschnittlich 3.700 Neubauwohnungen bis 2030, also durchgängig über die nächsten 14 Jahre, zeigt aber auch, dass die Anstrengungen noch weiter verstärkt werden müssen.“

Die Berechnungsfaktoren: Nachholbedarf, Neubaubedarf, Ersatzbedarf
Der Wohnungsbedarf, der primär von der Entwicklung der Zahl der bedarfsrelevanten Privathaushalte (= 97% der gesamten Privathaushalte) abhängt, wurde mittels der Komponentenmethode berechnet. Dabei wird zwischen Nachholbedarf, Neubedarf und Ersatzbedarf unterschieden:
• Der Nachholbedarf entspricht der Differenz zwischen dem Soll-Wohnungsbestand (bedarfsrelevante Privathaushalte plus 3% Fluktuationsreserve = 308.100 WE) und dem tatsächlichen Wohnungsbestand (= 301.800 WE) im Ausgangsjahr 2016. Die Berechnungen zeigen, dass in Dresden aktuell ein Wohnungsdefizit von rd. 6.200 Wohneinheiten besteht.
• Der Neubedarf ergibt sich aus der Entwicklung der Zahl der Privathaushalte zwischen 2017 und 2030. Hierbei geht AENGEVELT-RESEARCH bei der Modellierung angesichts des anhaltenden Trends zur Haushaltsverkleinerung davon aus, dass die durchschnittliche Haushaltsgröße in Dresden von aktuell 1,79 Einwohnern (EW) moderat auf rd. 1,74 EW/HH bis 2030 sinkt. Auf dieser Basis erhöht sich die Zahl der Privathaushalte gemäß der Bevölkerungsprognose auf rd. 340.500 bedarfsrelevante Haushalte inkl. Fluktuationsreserve. Daraus ergibt sich für Dresden ein Neubedarf bis 2030 von rd. 32.400 WE.
• Über den Ersatzbedarf werden Wohnungen kompensiert, die aus wirt-schaftlichen Gründen, altersbedingt, durch Umnutzung etc. aus dem Markt ausscheiden. Der Ersatzbedarf im Zuge von Wohnungsabbrüchen, Umnutzungen und Zusammenlegungen wurde mit einer moderaten Quote von 0,3% des Wohnungsbestandes pro Jahr angesetzt und entspricht für den Gesamtzeitraum 2017-2030 13.600 WE.
• In der Summe der drei Faktoren beträgt damit der Neubaubedarf in Dresden bis 2030 rd. 52.200 Wohneinheiten. Das heißt, um eine quantitativ bedarfsgerechte Wohnungsversorgung zu gewährleisten, müssten bis zum Jahr 2030 im Mittel rd. 3.700 anstatt wie zuletzt 1.400 jährlich gebaut werden.

Ein quantitativ und qualitativ bedarfsgerechtes Wohnungsangebot ist für Anett Richter ein unverzichtbarer Faktor für das weitere Wachstum Dresdens. Entscheidende Maßnahmen sind aus ihrer Sicht deshalb angesichts entsprechender Vorlaufzeiten die rechtzeitige Ausweisung von geeignetem Wohnbauland, eine weitere Steigerung der Neubaugenehmigungen und ihre zügige Realisierung. Im Klartext: Heute müssen die Weichen gestellt werden, um das aufgezeigte Fertigstellungsvolumen zeitgerecht zu gewährleisten.

Quelle: DEAL-magazin.de

Immobilienpreise im Norden und Osten: Flaut die Teuerungskurve ab?

Preise für Wohnimmobilien in den nördlichen und östlichen Metropolregionen Deutschlands steigen weiter – im Vergleich zum vorigen Quartal allerdings verhältnismäßig moderat. Den höchsten Anstieg verzeichnet der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise für Eigentumswohnungen in Hannover mit 3,41 Prozent. Verglichen mit dem dritten Quartal 2016 ziehen die Preise fast überall um einen zweistelligen Prozentbereich an.

Dresden: eigene Immobilien hoch im Kurs

„Es gibt viel, viel zu wenig Angebot an Wohnraum in Dresden“, sagt Sebastian Mosch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein. „Das gilt besonders für neue Immobilien. Es dauert sehr lange, bis Baugebiete ausgewiesen werden – und das erschwert auch den Vorratsbau.“ Für kleinere Häuser ist laut Mosch die Lage noch angespannter als für Wohnungen: Derzeit gebe es kein Gebiet, in dem Einfamilienhäuser errichtet werden können. „Weil das Angebot an Neubauten die Nachfrage bei weitem nicht befriedigt, weichen viele Interessenten auf Bestandsimmobilien aus. Und preislich sind die attraktiv: Bestehender Wohnraum ist in Dresden deutlich günstiger als neuer.“

Mosch zufolge trifft das notorisch mangelnde Angebot auf weiter wachsende Nachfrage. „Hier siedeln sich zunehmend große Unternehmen und Institute an, die gute Arbeitsbedingungen und -perspektiven bieten. Für den hiesigen Immobilienmarkt heißt das: Immer mehr Leute investieren in die eigenen vier Wände – und sie können höhere Summen zahlen“, so der Spezialist für Baufinanzierung. „Immobilien in B-Lagen gehen mittlerweile für ähnliche Preise weg wie sie vor wenigen Jahren noch in A-Lagen aufgerufen wurden.“ Im Schnitt kosten Wohnungen 8,31 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, Ein- und Zweifamilienhäuser liegen 4,31 Prozent darüber. Der Medianpreis für Dresdner Eigentumswohnungen beträgt im dritten Quartal 2017 2.182 €/qm, für Häuser liegt er bei 2.113 €/qm.

Quelle: DEAL-Magazin.de

Dynamische Entwicklung auf dem Büromarkt Dresden setzt sich fort

Der Dresdner Büromarkt hat sich in den letzten Jahren ausgesprochen dynamisch entwickelt. Er verzeichnet regelmäßig sehr hohe Flächenumsätze und tastet sich immer weiter an die Schwelle von 100.000 m² heran. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise 91.000 m² Bürofläche umgesetzt. Als Konsequenz der sehr guten Nachfrage hat sich auch der Abbau des Leerstands in den letzten Jahren beschleunigt und liegt derzeit bei unter 8 %. Auch wenn die abschließenden Zahlen für das Gesamtjahr 2017 noch nicht vorliegen, deutet alles darauf hin, dass die Erfolgsstory auch im laufenden Jahr fortgeschrieben wird. Der Flächenumsatz dürfte den langjährigen Durchschnitt erneut klar übertreffen, das Flächenangebot dürfte sich weiter.

Unterstrichen wird diese positive Entwicklung auch durch bedeutende Vertragsabschlüsse wie beispielsweise den Verkauf des Jahrzehnte leerstehenden Schokopack-Hochhauses, das künftig ein bedeutender IT-Standort wird. 9.000 m² sicherte sich die itelligence AG in dem denkmalgeschützten Objekt in der Breitscheidstraße 48, beraten hat dabei das Team von BNP Paribas Real Estate. Das Objekt aus DDR-Zeiten wurde zwischen 1957 und 1963 als erstes Hochhaus in Skelettbauweise errichtet. Zunächst werden 2018 etwa 350 Arbeitsplätze für das Unternehmen entstehen.

„Dresden festigt damit seine Position als zweitwichtigster Bürostandort in den neuen Bundesländern nach Leipzig, und es ist zu erwarten, dass auch im vierten Quartal die Dynamik nicht nachlassen wird. Vor diesem Hintergrund wird der Dresdner Büromarkt auch 2017 mit erfreulichen Ergebnissen aufwarten. Ob es vielleicht sogar gelingt, die magische 100.000-m²-Hürde zu überspringen, ist aber noch nicht entschieden. Durch die Gesamtentwicklung wird einmal mehr deutlich, dass eine Neuerrichtung und Revitalisierung von Büroimmobilien in Dresden dringend notwendig wird. Es bleibt also weiterhin spannend“, so Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter.

Quelle: DEAL-Magazin.de

Dresden ist einer der dynamischsten Märkte Deutschlands

Die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnungen haben sich in Dresden seit 2006 nahezu verdoppelt. „Leipzig, Dresden und Erfurt sind als beliebte Universitätsstädte interessante Wachstumsmärkte“, sagt Jacopo Mingazzini, Vorstand der Accentro Real Estate AG. Auch die Umsätze am Wohnimmobilienmarkt sind in diesen drei Städten im Zehn-Jahres-Vergleich deutlich gestiegen: In Dresden um 134 Prozent, in Leipzig um 153 Prozent und in Erfurt sogar um 429 Prozent.

Untersucht wurden für den Wohneigentums-Report von Accentro die 82 bevölkerungsreichsten Großstädte in Deutschland. Dabei zeigte sich, dass die Nachfrage in Dresden besonders groß ist. Hier rechnen die Experten mit weiter steigenden Preisen. Der Accentro-IW-Wohnkostenreport 2017 kommt außerdem zu dem Schluss, dass Kaufen in Deutschland derzeit immer noch günstiger ist als Mieten.

Das Wachstum der Gesamtumsätze seit 2006 betrifft in Dresden und Leipzig sowohl Neubauobjekte als auch Bestandsimmobilien. Der Umsatz mit Deals von Neubauten fiel in Leipzig 2016 mehr als 18 Mal so hoch aus wie vor zehn Jahren, in Dresden verdoppelte er sich und in Erfurt verachtfachte er sich. Bei Bestandsimmobilien verzeichnete Leipzig mehr als eine Verdoppelung des Umsatzes. In Dresden und Erfurt lagen die Zuwachsraten bei 193 Prozent beziehungsweise 326 Prozent.

Wurden in Leipzig 2006 noch 2.542 Wohnungen verkauft, waren es 2016 bereits 4.877 Wohnungen. In Dresden gingen die Transaktionen 2016 gegenüber dem Vorjahr (2015: 1.459) zwar leicht auf 1.439 zurück, das reicht aber immer noch auf Platz sechs im Ranking. Auf den vorderen Plätzen sind Berlin (5.608), München (4.120) und Frankfurt am Main (2.608).Preise für

Eigentumswohnungen steigen in Berlin am stärksten

Der durchschnittliche Preis für eine Wohnimmobilie stieg in Leipzig um 32 Prozent, in Erfurt um 85 und in Dresden um 95 Prozent. Die Preise in Berlin stiegen mit einem Plus von 160 Prozent deutschlandweit am stärksten. Der teuerste Wohneigentumsmarkt bleibt Accentro zufolge München: hier stiegen die Preise in den vergangenen zehn Jahren um 102 Prozent. Insgesamt verzeichneten 72 der 82 untersuchten Großstädte einen mindestens zweistelligen Preiszuwachs.

Die wichtigsten sächsischen Märkte, Leipzig und Dresden, entwickelten sich beim Gesamtumsatz im Jahr 2016 unterschiedlich. Während der Umsatz in Leipzig im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 877 Millionen Euro zurückging, stieg der Umsatz im Dresden verglichen mit dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 638 Millionen Euro.

Quelle: haufe.de

Dresden: Investoren spekulieren auf Mietsteigerungspotenziale

In Dresden spekulieren die Anlageimmobilien-Investoren zu nehmend auf Mietsteigerungspotenziale in den mittleren und einfachen Lagen wie der Leipziger Vorstadt. Und nicht nur dort. „Der Mietwohnungsmarkt steht nicht nur aufgrund des anhaltenden Zuzugs unter Druck, sondern auch durch die zunehmende Zahl der Umzüge von Besserverdienenden in die guten und sehr guten Lagen“, erläutert Ralf Oberänder, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Dresden.

Angebotsmieten steigen moderat

Die Angebotsmieten sind laut dem aktuell erschienenen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser* Dresden“ von Engel & Völkers Commercial gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit rund 4,5 % moderat gestiegen. Das durchschnittliche Mietpreisniveau für angebotene Bestandswohnungen lag im ersten Quartal 2017 bei 7,47 EUR/m². Die dynamischste Mietentwicklung ließ sich derweil mit 6,0 % in der Johannstadt und in Gruna verfolgen. Um den Druck vom Dresdner Wohnungsmarkt zu nehmen, entwickelt die Stadt derzeit ein attraktives und zukunftsorientiertes Wohnkonzept. Dazu passt, dass im Jahr 2016 mit 2.597 fertiggestellten Wohnungen im Neubausegment der höchste Wert seit über zehn Jahren erzielt worden ist.

Anlagehorizont wird kürzer

Viele Bestandshalter und Investoren schätzen Dresden wegen der hohen Wertbeständigkeit der Immobilien und der attraktiven Renditen. Sie bevorzugen zentrale Stadtteile wie Neustadt, Pieschen oder Löbtau, die über eine sanierte Altbausubstanz, sehr gute Vermietbarkeit und eine funktionierende Infrastruktur verfügen. Der Nachfrageüberschuss bei Objekten in diesen Lagen ist ungebrochen hoch. Anleger mit einem kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont interessieren sich aufgrund der attraktiven Renditemöglichkeiten ferner für die mittleren und einfachen Lagen, wie die nördlich gelegene Leipziger Vorstadt. „Sie spekulieren auf Mietsteigerungspotenziale in diesen Stadtteilen“, hebt Oberänder hervor.

Preisentwicklung verliert an Dynamik

Das im Jahr 2016 registrierte monetäre Umsatzvolumen lag mit 675 Mio. EUR nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau (676 Mio. EUR). Die Anzahl der zugehörigen Transaktionen war hingegen mit 321 ausgewerteten Verträgen leicht rückläufig (–8 % gegenüber 2015). „Die Preisentwicklung hat dabei in den letzten Jahren an Dynamik verloren und bewegt sich auf einem nachhaltigen Niveau“, betont der Marktexperte. Engel & Völkers Commercial prognostiziert daher für den Gesamtjahreszeitraum 2017 zwischen 330 und 370 zu verkaufende Objekte und ein dazugehöriges Geldvolumen zwischen 630 und 680 Mio. EUR.

Quelle: DEAL-Magazin.de

Experten rechnen mit weiter steigenden Preisen für Eigentumswohnungen in Dresden

Immobilienexperten rechnen für Dresden auch künftig mit steigenden Preisen für Eigentumswohnungen. „Aufgrund niedriger Zinsen und nicht ausreichender Neubautätigkeit ist ein Trend zum Preisrückgang an keinem der Top 20 Standorte zu erkennen“, erklärte Jacopo Mingazzini, Vorstand der Accentro Real Estate AG gegenüber DNN. Das Immobilienunternehmen stellte gestern seinen Wohneigentums-Report für die 82 bevölkerungsreichsten Großstädte in Deutschland vor. Er befasst sich mit Eigentumswohnungen auf Basis der Angaben der Gutachterauschüsse in den Städten.

Mit 1439 verkauften Neubauwohnungen oder erstmals verkauften Wohnungen nach der Umwandlung in Eigentum ging die Zahl laut Accentro in Dresden 2016 gegenüber dem Vorjahr (2015: 1459) zwar leicht zurück, die Landeshaupstadt schafft es damit aber in diesem Bereich immer noch auf Platz sechs im bundesweiten Ranking. Die ersten drei Plätze belegen Berlin (5608), München (4120) und Frankfurt (2608). Bei den Verkäufen je 1000 Einwohner bringt es Dresden (2016: 7,44 Wohnungen) ebenfalls bundesweit auf Rang 6 und kletterte damit zwei Plätze nach oben. Auf Rang 8 liegt nach dieser Betrachtung München mit 7,16 Verkäufen je 1000 Einwohnern. Leipzig rangiert sogar an 2. Stelle mit 8,42 verkauften Wohnungen pro 1000 Einwohner.

Wie groß die Nachfrage in Dresden ist, beschreibt die Preisentwicklung. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der durchschnittliche Umsatz pro Wohnungsverkauf in der Elbestadt von 79.  493 Euro (2006) auf 154  .956 Euro fast verdoppelt (plus 94,9 Prozent). Bundesweit lag der Anstieg der Preise in diesem Zeitraum bei 52,63 Prozent. In Leipzig stieg der Umsatz im Schnitt von 136  428 Euro auf 179  844 Euro pro Wohnungsgeschäft, was lediglich einem Plus von 31,8 Prozent entspricht. In Berlin stiegen die Preise in der Dekade um 160,3 Prozent auf 250  215 Euro. Deutschlandweit lag der Schnitt 2016 bei 227 726 Euro. Den höchsten Wert verzeichnet der Accentro-Report für München mit 422 176 Euro.

Angesichts des knappen Angebots und grundsätzlichem Zuzug in die Großstädte rechnet Mingazzini bundesweit mit weiter steigenden Preisen. „Das ist Angebot und Nachfrage“, erklärte er. Zwar würden dadurch die Renditen sinken, niedrige Zinsen bei den Finanzierungen wirkten jedoch kompensierend.

Quelle: DNN.de

Immobilienblase: Gefahr steigt in 13 Landkreisen

Der Empirica-Blasenindex steigt wieder an, gegenüber dem ersten Quartal 2017 legte er im zweiten Quartal in den Wachstumsregionen um 0,03 Punkte, in den Schrumpfungsregionen nach einer kleinen Entwarnung wieder um 0,02 Prozent zu. Die Gefahr einer Immobilienblase ist der Erhebung zufolge in 13 Kreisen höher als im Vorquartal. Wie wird es weiter gehen?

Vor allem die Einzelindices „Vervielfältiger“ und „Preis-Einkommen“ (je plus 0,06) pushen den Gesamtindex im Vergleich zum Vorquartal weiter nach oben.

Das Angebot an Wohnraum steige, aber laut Empirica droht kein Überangebot, sondern eher die Tendenz in Richtung „ausreichend“. Die Nachfrage in den so genannten Schwarmstädten wachse aufgrund der nachlassenden Binnen- und Auslandszuzugs langsamer, aber sie schrumpft nicht, es drohen keine Leerstände.

Gegenüber dem Vorquartal steigt die Blasengefahr nach Angaben von Empirica in den betrachteten Großstädten nur in Dresden leicht an. Weiterhin wird für acht (Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) der zwölf (Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) Städte damit einmal mehr eine „eher hohe“ Blasengefahr indiziert (Vorquartal acht, vor drei Jahren fünf). In Essen und nun auch in Dresden ist die Gefahr „mäßig hoch“, in Leipzig „gering“ und in Dortmund sogar „sehr gering“.

Quelle: haufe.de

Wohnungsmarkt: Enorme regionale Preisunterschiede – der Süden ist am teuersten

Die Immobilienpreise auf dem deutschen Wohnungsmarkt werden bis Ende des Jahres noch einmal um drei bis fünf Prozent anziehen. Zu diesem Ergebnis kommt die LBS-Frühjahrsumfrage unter 600 Experten. Dabei ist der Wohnungsmarkt von enormen Preisunterschieden je nach Region geprägt: Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser in München und Starnberg mit Preisen bis zu 1,25 Millionen Euro. Beliebte Großstädte im Südwesten ziehen nach.

Günstige Einfamilienhäuser im Osten Deutschlands

Der Immobilienpreisspiegel der LBS enthält auch Großstädte, bei denen relativ günstige gebrauchte Einfamilienhäuser verfügbar sind: In Leipzig, Hannover, Bremen, Dortmund und Dresden, aber auch in Berlin variieren die Preise zwischen 280.000 und 370.000 Euro. In Halle (160.000 Euro) und Magdeburg (180.000 Euro) liegen die Preise deutlich darunter.

Quelle: Haufe.de

Studie: Wo Immobilien künftig an Wert gewinnen

Wer bereits in den eigenen vier Wänden lebt oder in nächster Zeit eine Immobilie kaufen möchte, kann in zweifacher Hinsicht profitieren: Wohnen im Eigenheim ist die einzige Form der Altersvorsorge, die man sofort nutzen und genießen kann. Darüber hinaus haben Haus- und Wohnungsbesitzer die Chance, dass sich ihr Investment in den nächsten Jahren auch finanziell auszahlt. Denn in mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie bis 2030 stabil bleibt oder weiter zulegt. Besonders Großstädte und die angrenzenden Kreise dürften auch in Zukunft zu den Regionen mit relativ hoher Wertsteigerung gehören. Dies sind Ergebnisse der Postbank Studie Wohnatlas 2017, die die Immobilienmärkte bundesweit unter die Lupe nimmt.

Im Vergleich deutscher Großstädte hat München die Nase vorn. In der bayerischen Landeshauptstadt steigen die Preise laut Prognose des Postbank Wohnatlas bis 2030 jährlich durchschnittlich um 1,3 Prozent – gefolgt von Dresden mit einer Steigerungsrate von einem Prozent. „Dresden dürfte wegen seiner sehr guten Infrastruktur und einer stabilen demografischen Entwicklung als Immobilienstandort attraktiv bleiben“, erläutert Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. Die prognostizierte Wertsteigerung in der sächsischen Landeshauptstadt fällt sogar etwas größer aus als in Hamburg und Düsseldorf, wo ein Plus von 0,9 Prozent jährlich erwartet werden kann.

 

Quelle: DEAL-Magazin.de