Rekordnaher Umsatz am Grundstücksmarkt Dresden laut Aengevelt

Am Dresdner Immobilienmarkt wurden durch Verkäufe (Asset-Deals) im Jahre 2016 nach vorläufigen Angaben des Dresdner Gutachterausschusses rd. EUR 1,89 Mrd. kontrahiert. Das waren nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH lediglich 4% bzw. rd. EUR 80 Mio. weniger als im Vorjahreszeitraum (2015: rd. EUR 2,97 Mrd.). Damit liegt das Ergebnis zudem beachtliche 44% bzw. EUR 575 Mio. über dem Mittelwert der vorangegangenen zehn Jahre (Ø 2006 bis 2015: EUR 1,31 Mrd.) und ist zugleich das zweithöchste Ergebnis dieses Jahrtausends noch vor dem globalen Boomjahr 2006 (EUR 1,74 Mrd.).

Dies wird auch durch ein seit 2008 steigendes Mietpreisniveau gefördert:

Derzeit reicht die Mietpreisspanne von einfachen Lagen und einfacher Ausstattung zu etwa EUR 4,50/m² bis EUR 8,-/m².
Für die Wiedervermietungen von Wohnungen in bestehenden Gebäuden werden – bei anspruchsgerechter Ausstattung – im Durchschnitt Mietpreise von EUR 7,60/m² gefordert (2015: EUR 7,40/m²).
Für Neubauwohnungen werden aktuell Mieten von EUR 8,- bis 11,-/m² gefordert, d.h. in der Spitze rd. EUR 1,-/m² mehr als noch vor einem Jahr.
Vor allem bei den höherwertigen Neubauten in den sehr beliebten Wohnlagen, zu denen u.a. Weißer Hirsch/Loschwitz, Seevorstadt, das Preußische Viertel, Blasewitz und Striesen zählen, ist die Nachfrage deutlich höher als das marktgerechte Angebot. Hier liegen die Mieten i.d.R. zwischen EUR 8,50/m² bis EUR 11,-/m², in der inneren Altstadt im Mittel bei EUR 11,-/m².

Quelle: DEAL-Magazin.de