Immobilienblase: Gefahr steigt in 13 Landkreisen

Der Empirica-Blasenindex steigt wieder an, gegenüber dem ersten Quartal 2017 legte er im zweiten Quartal in den Wachstumsregionen um 0,03 Punkte, in den Schrumpfungsregionen nach einer kleinen Entwarnung wieder um 0,02 Prozent zu. Die Gefahr einer Immobilienblase ist der Erhebung zufolge in 13 Kreisen höher als im Vorquartal. Wie wird es weiter gehen?

Vor allem die Einzelindices „Vervielfältiger“ und „Preis-Einkommen“ (je plus 0,06) pushen den Gesamtindex im Vergleich zum Vorquartal weiter nach oben.

Das Angebot an Wohnraum steige, aber laut Empirica droht kein Überangebot, sondern eher die Tendenz in Richtung „ausreichend“. Die Nachfrage in den so genannten Schwarmstädten wachse aufgrund der nachlassenden Binnen- und Auslandszuzugs langsamer, aber sie schrumpft nicht, es drohen keine Leerstände.

Gegenüber dem Vorquartal steigt die Blasengefahr nach Angaben von Empirica in den betrachteten Großstädten nur in Dresden leicht an. Weiterhin wird für acht (Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) der zwölf (Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) Städte damit einmal mehr eine „eher hohe“ Blasengefahr indiziert (Vorquartal acht, vor drei Jahren fünf). In Essen und nun auch in Dresden ist die Gefahr „mäßig hoch“, in Leipzig „gering“ und in Dortmund sogar „sehr gering“.

Quelle: haufe.de

Kleine Warnzeichen vom Immobilienmarkt

Ist das Ende eine Immobilienblase gekommen? Nach einem beschleunigten Preisauftrieb hat sich dieser jüngst abgeflacht. Der bulwiengesa-Immobilienindex steigt seit 2004 beständig. Gerade 2016 übertraf der Preisanstieg für Wohnimmobilien mit einem Plus von 5,5 Prozent noch einmal den hohen Vorjahreswert von 4,8 Prozent und stieg damit auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990.

Quelle: faz.net