Sachsen warnt vor neuen Grundsteuer-Plänen

Finanzminister Matthias Haß rechnet mit einer deutlich höheren Steuerlast, sollte sich SPD-Finanzminister Olaf Scholz mit seinen Vorstellungen durchsetzen. 1 Min. Lesedauer

Dresden. Sachsen lehnt das von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgeschlagene Modell der Grundsteuer in seiner bisherigen Form ab. Sachsen wäre besonders betroffen, weil es hier mehrere großstädtische Ballungsräume gibt, sagte Finanzminister Matthias Haß (CDU). 

Hinzu käme das für den gesamten Osten zutreffende Problem, dass die Einheitswerte aus dem Jahr 1935 stammen. Eine Neuberechnung wäre für Sachsen mit einem Wertanstieg um mehr als 20 Prozent verbunden.

Das Bundesverfassungsgericht hatte wegen völlig veralteter Bemessungsgrundlagen bei der Berechnung der Steuer eine Reform verlangt. Sie soll bis Ende 2019 umgesetzt sein. (dpa)

Quelle: www.saechsische.de

Kosten für Neubauten in Sachsen um 3,8 Prozent gestiegen

Wer in Sachsen bauen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte, kletterten im vergangenen Jahr die Kosten für die Errichtung eines Wohngebäudes gegenüber 2016 durchschnittlich um 3,8 Prozent.

Wer in Sachsen bauen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte, kletterten im vergangenen Jahr die Kosten für die Errichtung eines Wohngebäudes gegenüber 2016 durchschnittlich um 3,8 Prozent. Das sei der höchste Anstieg seit 2012. Gleiches gelte für den Bau von Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden. Zudem verteuerten sich Schönheitsreparaturen in einer Wohnung innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent, Maßnahmen zur Instandhaltung an Wohngebäuden sogar um 4,3 Prozent.

Im Vergleich zum August erhöhten sich die Kosten für einen Neubau um 1,0 Prozent. Bei Rohbauarbeiten stiegen insbesondere die Preise für Betonarbeiten um 1,2 Prozent sowie für Mauerarbeiten um 0,7 Prozent. Im Ausbaugewerbe wuchsen die Preise für Wärmedämm-Verbundsysteme um 2,8 Prozent sowie für Putz-und Stuckarbeiten um 2,7 Prozent überdurchschnittlich. Günstigere Preise waren dagegen im Bereich der Rohbauarbeiten für Gerüstarbeiten oder für Maler- und Lackierarbeiten zu verzeichnen.

Quelle: DNN.de

Sächsische Wohnungswirtschaft plant 2017 hohe Investitionen

Die Mitgliedsunternehmen des vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. wollen 2017 knapp 410 Millionen Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung investieren. Das hat der Verband bekanntgegeben. Es handelt sich um das höchste Investitionsniveau seit 15 Jahren.

Quelle: Haufe.de