Kosten für Neubauten in Sachsen um 3,8 Prozent gestiegen

Wer in Sachsen bauen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte, kletterten im vergangenen Jahr die Kosten für die Errichtung eines Wohngebäudes gegenüber 2016 durchschnittlich um 3,8 Prozent.

Wer in Sachsen bauen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte, kletterten im vergangenen Jahr die Kosten für die Errichtung eines Wohngebäudes gegenüber 2016 durchschnittlich um 3,8 Prozent. Das sei der höchste Anstieg seit 2012. Gleiches gelte für den Bau von Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden. Zudem verteuerten sich Schönheitsreparaturen in einer Wohnung innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent, Maßnahmen zur Instandhaltung an Wohngebäuden sogar um 4,3 Prozent.

Im Vergleich zum August erhöhten sich die Kosten für einen Neubau um 1,0 Prozent. Bei Rohbauarbeiten stiegen insbesondere die Preise für Betonarbeiten um 1,2 Prozent sowie für Mauerarbeiten um 0,7 Prozent. Im Ausbaugewerbe wuchsen die Preise für Wärmedämm-Verbundsysteme um 2,8 Prozent sowie für Putz-und Stuckarbeiten um 2,7 Prozent überdurchschnittlich. Günstigere Preise waren dagegen im Bereich der Rohbauarbeiten für Gerüstarbeiten oder für Maler- und Lackierarbeiten zu verzeichnen.

Quelle: DNN.de

Sächsische Wohnungswirtschaft plant 2017 hohe Investitionen

Die Mitgliedsunternehmen des vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. wollen 2017 knapp 410 Millionen Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung investieren. Das hat der Verband bekanntgegeben. Es handelt sich um das höchste Investitionsniveau seit 15 Jahren.

Quelle: Haufe.de